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Zur├╝ck ins Mittelalter

Acht lange Jahre hat der Nachfolger des beliebten Mount & Blade: Warband auf sich warten lassen. In Mount & Blade II: Bannerlord startet ihr wieder in einem Mittelalter-Setting als namenloser S├Âldner und k├Ąmpft und handelt euch nach oben. Dank der Sandbox-Elemente stehen euch viele Gameplay-M├Âglichkeiten zur Auswahl: Ihr k├Ânnt Handelskaravanen gr├╝nden oder ├╝berfallen, der F├╝rst eines Dorfs sein, oder eine gro├če Armee aufbauen und in den Krieg f├╝hren.

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Aller Anfang ist schwer

Nach der Charaktererstellung werdet ihr schnell ins Spiel geworfen. Ihr m├╝sst euch gr├Â├čtenteils selbst zurechtfinden, denn das Tutorial besch├Ąftigt sich nur mit den Grundlagen von K├Ąmpfen und Quests. In Bannerlord gibt es zwar eine Enzyklop├Ądie als hilfreiches Tool; dass diese nur mit N ge├Âffnet werden kann und sonst nicht zu finden ist, wird dem Spieler nicht gesagt. Detailerkl├Ąrungen zu beispielsweise der Truppenmoral oder wie man sein eigenes Dorf oder Schloss bekommen kann werden ebenfalls vermisst.

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Die Balance stimmt noch nicht ganz

Einige Quests sind unglaublich schwer: Wenn ihr ein Banditenversteck angreift, d├╝rft ihr nur einen Bruchteil eurer M├Ąnner mitnehmen und zu Fu├č k├Ąmpfen. Dazu kommt, dass die Mitstreiter zuf├Ąllig ausgew├Ąhlt w├Ąren, und ihr sofort gefangengenommen wird, sobald euer Charakter au├čer Gefecht gesetzt ist. Dadurch k├Ânnt ihr diese Quests kaum abschlie├čen. Zudem sind manche Gegner wie die Waldbanditen-Bogensch├╝tzen derzeit viel zu stark.

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Mehr Warten als Spielen

In Bannerlord m├╝sst ihr oft unn├Âtig warten und klicken und werdet mit Ladebildschirmen geradezu bombadiert. Einer der Zeitfresser ist, dass ihr Quests nur pers├Ânlich annehmen k├Ânnt. Deswegen werdet ihr von der Karte in ein Gebiet geladen, m├╝sst euch dann durch ein uninteressantes Gespr├Ąch klicken, und werdet dann durch einen weiteren Ladebildschirm auf die Karte zur├╝ckbef├Ârdert. Auf Dauer bedeutet das: Viel Frust und stockendes Gameplay.

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Nur f├╝r starke PCs geeignet

Die Performance macht dem Spielspa├č einen weiteren Strich durch die Rechnung: Selbst bei empfohlenen Systemanforderungen und niedrigsten Grafikeinstellungen bringen Live-K├Ąmpfe mit mehr als 50 Kriegern das Spiel zum Ruckeln. Das ist schade, denn Bannerlord verspricht gr├Â├čere K├Ąmpfe als je zuvor in der Mount & Blade-Reihe.

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Auch an Bugs mangelt es nicht

Bannerlord leidet ÔÇô wie man bei Early Access-Titeln vielleicht erwarten kann ÔÇô zudem an vielen Bugs. Einige Quests k├Ânnen nicht abgeschlossen und verhindern teilweise sogar den Spielfortschritt. Bogensch├╝tzen schie├čen manchmal selbst bei freier Sicht und vollem K├Âcher nicht auf ihre Gegner. Manche Spieler klagen zudem ├╝ber Crashes, die Bannerlord f├╝r sie unspielbar machen.

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Zu wenig Inhalte

Ebenfalls dem Early Access geschuldet ist der Mangel an Inhalten. Es gibt nur sehr wenige unterschiedliche Quest-Typen, was das Spiel nach bereits f├╝nf Stunden eint├Ânig werden l├Ąsst. Trotzdem m├╝sst ihr stundenlang questen, k├Ąmpfen, und handeln, um im Spiel voranzukommen. Gro├če Aspekte wie das Gr├╝nden seines eigenen K├Ânigreichs sind zudem noch nicht im Spiel enthalten. Das l├Ąsst den Grind f├╝r mehr Geld und Ruhm sinnlos wirken.

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Fazit: Mehr Beta-Test als komplettes Spiel

In den letzten Jahren wurden wir auf Steam von Early Access-Titeln oft verw├Âhnt. Dies ist bei Mount & Blade II: Bannerlord nicht der Fall. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Spiel schlecht optimiert und balanciert, hat viele Bugs, und wenig Inhalt. Wer ein Mount & Blade-Fan ist und auf Bannerlord jahrelang gewartet hat, kann es sich bereits kaufen ÔÇô vorausgesetzt er hat einen guten PC. Alle anderen sollten der Mittelalter-Simulation noch ein paar Monate Entwicklungszeit geben.

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Wiedersehen nach langer Zeit

Jedi Knight: Jedi Academy hat inzwischen rund 17 Jahre auf dem Buckel. Vor kurzem wurde der Titel auf Nintendo Switch und PlayStation 4 portiert. Grund genug also, sich den letzten Eintrag der Jedi Knight-Reihe noch einmal genauer anzusehen. Die Konsolen-Version wurde grafisch etwas aufgepeppt, in Sachen Gameplay jedoch identisch mit der alten PC-Fassung.

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Ein Spiel der alten Schule

Im Kern ist Jedi Knight: Jedi Academy ein Ego-Shooter mit Lichtschwert-Komponente. Ihr schl├╝pft in die Rolle von Padawan Jaden Korr, der in einer Akademie zum Jedi-Ritter ausgebildet wird. Dabei trefft ihr auf einen Sith-Kult, der einen alten Sith-Lord wiederbeleben will.

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Personalisierte Lichtschwert-Action

Wenn ihr schon immer mal euer eigenes Lichtschwert bauen wolltet, seid ihr hier genau richtig. Kein anderes Star Wars-Spiel gibt euch so viel Freiheit im Umgang mit der ikonischen Jedi-Waffe. Ihr k├Ânnt nicht nur die Farbe w├Ąhlen und zwischen verschiedenen Kampfstilen flie├čend wechseln, sondern auch mit zwei Schwertern oder einem Doppelschwert gegen die Sith-J├╝nger antreten. Wenn ihr mehr auf Blaster steht, hat das Spiel etwa 10 verschiedene Knarren im Angebot.

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M├Âge die Macht mit euch sein

Neben den Lichtschwertern habt ihr selbstverst├Ąndlich noch die Macht an eurer Seite. Sowohl die helle, als auch die dunkle Seite steht euch zur Verf├╝gung. Blitze und W├╝rgegriff, Schutz und Heilung, sowie einige andere F├Ąhigkeiten k├Ânnt ihr individuell hochleveln. Kurz vor Ende des Spiels k├Ânnt ihr sogar auf die dunkle Seite wechseln.

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Ein Jedi-Ritter in Ausbildung

Obwohl Jedi Knight: Jedi Academy sehr linear verl├Ąuft, haben die Missionen ausreichend Abwechslung, um euch bei der Stange zu halten. Dabei trefft ihr auf bekannte Pers├Ânlichkeiten wie Luke Skywalker und Chewbacca und besucht Schaupl├Ątze wie Tatooine oder Coruscant. Die Geschichte wird dabei gr├Â├čtenteils durch Zwischensequenzen erz├Ąhlt, Dialoge gibt es nicht.

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Fazit

Auch wenn Jedi Knight: Jedi Acadamy nun einige Jahre auf dem Buckel hat, leidet es nicht an Altersschw├Ąche. Unter den Star Wars-Spielen ist der Titel nach wie vor einer der besten Vertreter. Besonders der Lichtschwert-Kampf kombiniert mit den verschiedenen Machtf├Ąhigkeiten sucht vergeblich nach Konkurrenz. Grafisch ist der Titel zwar nicht mehr beeindruckend, die erstklassige Soundkulisse kann jedoch gut dar├╝ber hinwegtr├Âsten.

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Von allem nochmal mehr

2016 ├╝berzeugten id Software und Bethesda bereits mit dem Vorg├Ąnger. Doom Eternal packt allerdings in Sachen Action, Umfang und genereller Wucht eine ordentliche Schippe drauf. Hier pumpt das Adrenalin nonstop durch eure Gef├Ą├če, Blut, Schwei├č und Tr├Ąnen geh├Âren einfach dazu.

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Dosierte Action

Doom Eternal ist schnell brutal und brutal schnell. Das Blut spritzt im Millisekundentakt ├╝ber den Bildschirm, so herrlich grotesk, dass man es eigentlich nicht ernst nehmen kann. Zum Gl├╝ck laufen Gefechte in einer Art Arenakampf ab, wodurch ihr immer auch Zeit zum Verschnaufen habt. Der Mix aus Vollgas und Standgas funktioniert sehr gut.

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Superschnell

Getrieben vom Death Metal und Gitarrensound findet ihr hier den brachialen Gegenentwurf zum sonst vorherrschenden Taktik-Shooter mit Deckung, Sperrfeuer usw. Hier hei├čt es “Meine Kanone ist gr├Â├čer als deine!” und ihr flitzt, springt und ballert wieselflink durch Gegnerhorden. Dennoch ben├Âtigt ihr ein gewisses taktisches Vorgehen.

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Was will ich ernten?

Kurz bevor euer Gegner das Zeitliche segnet, k├Ânnt durch den Glory Kill Lebensenergie erhalten, oder per Einsatz der Kettens├Ąge Munition bekommen. Neu dazu kommt der Flammenwerfer, wodurch brennende Gegner Aufladungen f├╝r euer Schild abwerfen. Da alles irgendwo Mangelware ist, m├╝sst ihr hier klug entscheiden, was ihr gerade am dringlichsten braucht.

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Sogar sowas wie Story

Eigentlich ben├Âtigt ein Shooter um den ber├╝hmten Doom Slayer keine gro├če Erz├Ąhlung. Dennoch hat man es sich nicht nehmen lassen, dem Titel mit einigen Zwischensequenzen tats├Ąchlich einen roten Faden in Form einer Geschichte zu verpassen. Diese ist sogar recht tiefgr├╝ndig und schlie├čt an die des Vorg├Ąngers an.

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Viel zu entdecken

Wer stumpf der vorgegebenen Route folgt, wird eine Menge verpassen. Abseits des Weges findet ihr Figuren, Soundtracks und besondere Gegner. Hervorzuheben sind die Cheat Codes, mit denen ihr euch die rassigen Gefechte etwas erleichtern k├Ânnt. Abgeschlossene Areale k├Ânnt ihr in der Master-Variante nochmal durchlaufen.

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Fast schon zu hektisch

Doom Eternal ist kraftvoll, abgedreht und sehr, sehr schnell. Die Performance ist wirklich super. Das f├╝hrt mitunter aber dazu, dass das Geschehen etwas un├╝bersichtlich und ├╝berm├Ą├čig hektisch wird und wir die Orientierung verlieren.

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Gebremster Spielfluss

Nat├╝rlich Geschmackssache, aber wir st├Âren uns ein wenig am Level-System. Sicher ist es sch├Ân, seine Lieblingswaffe zu modifizieren oder dem Kampfanzug ein Upgrade zu spendieren, aber so richtig will dieses Prozedere nicht zu dem sonst flotten Spielstil passen. So f├╝hlen wir uns immer wieder leicht ausgebremst im Baller-Wahnsinn.

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Hohe Schwierigkeit

Selbst auf leichtester Stufe ist Doom Eternal ein harter Brocken. Auch erfahrene Pistoleros laufen oft Gefahr, ins virtuelle Gras zu bei├čen. Shooter-Anf├Ąnger brauchen entweder viel Geduld oder jede Menge Leidensf├Ąhigkeit. Seid also nicht sofort abgeschreckt.

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Springen gef├Ąllt nicht jedem

Auch hier wieder ein sehr subjektives Thema, aber die vielen Sprung- und H├╝pf-Einlagen sind nicht ganz unsere Sache. Okay, sie laufen fl├╝ssig, sind nicht ├╝bertrieben schwer und dank des neuen Doppel-Dashs auch gut schaffbar. Aber wir wollen mit dem Doom Slayer b├Âse Alien-Viecher abknallen und nicht wie ein italienischer Klempner rumspringen.

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Multiplayer noch unausgereift

Im neuen asymmetrischen Multiplayer k├Ąmpft ein Slayer gegen 2 D├Ąmonen, jeder mit St├Ąrken und Schw├Ąchen. Die H├Âllenviecher beschw├Âren andere Monster und hetzen sie auf den Slayer, dieser muss die beiden Obermonster erledigen. Eine interessante Idee, die in der Praxis aber noch etwas Feinschliff, gerade im Balancing, ben├Âtigt.

9
Bewertung
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Krieg und D├Ąmonen

Nioh 2 spielt w├Ąhrend des japanischen B├╝rgerkrieges im Jahre 1555 ÔÇô auch ÔÇ×Zeit der streitenden ReicheÔÇť genannt. Nach einem verheerenden Angriff auf das Dorf unseres Protagonisten schlie├čt sich dieser dem Au├čenseiter Tokichiro an und begibt sich auf eine Reise durch das von D├Ąmonen und dem B├╝rgerkrieg geplagte feudale Japan. Trotz der spannenden Pr├Ąmisse bleibt die Story ein wirres Ger├╝st, dass blo├č Japanenthusiasten vollends zu begeistern vermag.

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Individualismus wird gro├čgeschrieben

Da sich einige Fans des Vorg├Ąngers mehr Individualisierungsm├Âglichkeiten bei der Charaktererstellung w├╝nschten, d├╝rft ihr euch nun in einem ├Ąu├čerst umfangreichen Charaktereditor austoben. Dort k├Ânnt ihr nicht nur das Geschlecht frei w├Ąhlen oder Gesichtsz├╝ge ver├Ąndern, sondern auch eine Vielzahl an detaillierten Merkmalen zur Aufh├╝bschung und Individualisierung nutzen. Eurer Kreativit├Ąt sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

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Weltkarte statt Open World

Wie bereits aus dem Vorg├Ąnger bekannt, tr├Ągt die Samurai-Schnetzelei ein relativ eng ansitzendes Story-Korsett, welches durch auf einer Weltkarte nacheinander freischaltbare Missionen begrenzt bleibt und dem freien Erkunden so einen Riegel vorschiebt. W├Ąhrend sonstige Soulslikes die Vorz├╝ge einer Open World ausnutzen, limitiert Nioh 2 unn├Âtigerweise seine nun deutlich besser pr├Ąsentierten sowie visuell abwechslungsreicheren Level.

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Immer her mit der Abwechslung

Krankte der erste Teil noch an mangelnder Gegnervariation und eint├Âniger Levelpr├Ąsentation, so darf sich Nioh 2 einer deutlich abwechslungsreicheren Vielfalt in den genannten Bereichen r├╝hmen. Auch die zuvor eher langweilig anmutenden Endbosse bekamen eine deutliche Aufwertung spendiert, wobei auch die Angriffsarten stark variieren und so immer Raum f├╝r b├Âse ├ťberraschungen lassen. Trotz der deutlich erkennbaren M├╝hen bleibt Nioh visuell leider immer noch ein weniger hinter Sekiro und Co. zur├╝ck.

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Alles einen Tick besser

Neben der visuellen Aufwertung weist Nioh 2 weitere Verbesserungen auf, die sich besonders im allgemeinen Gameplay niederschlagen und f├╝r noch mehr Abwechslung im Kampfsystem sorgen. Von besiegten Gegnern k├Ânnen nun wichtige Kampftechniken erlernt werden, die einen deutlichen Vorteil im Kampf bieten und eurem jeweiligen Spielstil angepasst werden k├Ânnen. Auch “Spezialwaffen” mit Sonderfertigkeiten haben ihren Weg in das Spiel gefunden sowie interessante neue Zauber- und Waffenarten.

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Alles einen Tick schwerer

In Sachen Schwierigkeitsgrad muss sich das Soulslike nicht hinter seinen direkten Konkurrenten verstecken. Meist reichen bereits Kombinationen aus verschiedenen Gegnern und fies verteilten aber enorm starken Yokai aus, um euch eine Stunde lang an ein Level zu fesseln. Die nun deutlich schwerer zu lesenden Angriffsarten und die neu eingef├╝hrten Griffe verlangen von euch nicht nur die souver├Ąne Beherrschung eurer F├Ąhigkeiten, sondern oftmals auch die Flexibilit├Ąt und Geschwindigkeit eines Geparden ab.

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Soulslike-Fans greifen zu

Nioh 2 macht nun viele Dinge richtig, die noch im Vorg├Ąnger bem├Ąngelt wurden, l├Ąsst aber auch ein paar Chancen liegen. Gerade im Bereich der Story oder der fehlenden Open World bleibt Luft nach oben f├╝r den dritten Teil. Im Gro├čen und Ganzen bekommen die Sadomasochisten unter euch mit Nioh 2 jedoch genau das, was sie brauchen ÔÇô ein gameplaytechnisch ausgefeiltes sowie bockschweres Soulslike.

8.5
Bewertung

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