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Willkommen auf der Insel

Eure Rolle in Greedfall ist simpel. Als Adeliger mit einer kranken Mutter geht es auf die Insel Tir Fradee, um ein Heilmittel zu finden. Nebenbei unterst├╝tzt ihr euren Cousin Constantin, der eine der St├Ądte dort verwaltet. Auf der Insel findet ihr euch zwischen mehreren Fraktionen wieder und m├╝sst st├Ąndig neu verhandeln, wem ihr helfen wollt.

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Was gibt es zu tun?

Greedfall ist ein Rollenspiel der alten Schule. Erledigt Quests, geht auf Erkundungstour oder craftet neue Waffen und R├╝stungen. In den durchaus weitl├Ąufigen Karten gibt es auch allerhand Gefechte mit Monstern und menschlichen Kontrahenten. W├Ąhrend einige Quests Spannung aufbauen und oft mehrere L├Âsungswege bieten, bleiben andere in der “Sammle dies und gehe dorthin”-Falle gefangen.

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Wieviel Rollenspiel steckt drin?

Wie in anderen Genre-Vertretern k├Ânnt ihr zu Beginn euren Charakter frei gestalten. Spezialisieren k├Ânnt ihr euch ├╝ber F├Ąhigkeiten, Attribute und Talente. Was hier recht ├Ąhnlich klingt, sind in der Praxis drei unabh├Ąngige Systeme. F├Ąhigkeiten sind kleine passive Boni, Attribute bestimmten welche Waffen und R├╝stungen ihr tragen k├Ânnt und Talente er├Âffnen euch neue Gespr├Ąchsoptionen und Abk├╝rzungen in der Spielwelt.

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Sch├Ân hier, oder?

Technisch macht Greedfall einen soliden Eindruck. Abgesehen von den etwas steifen Animationen wirft sich die Insel gut in Schale. Das geht jedoch auf Kosten der Abwechslung, davon gibt es n├Ąmlich nicht viel. Die meisten Gebiete ├Ąhneln sich sehr stark und Innenr├Ąume der St├Ądte sind schlichtweg identisch. Open World ist die Insel ├╝brigens nicht, stattdessen bewegt ihr euch mit einem Reisesystem zwischen den verschiedenen Gebieten. Daf├╝r l├Ąuft der Titel fl├╝ssig und Bugs gab es nur selten anzutreffen.

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Der n├Ąchste Stern am Rollenspiel-Himmel?

Der Griff nach den Sternen gelingt Greedfall nicht g├Ąnzlich. Viele Mechaniken sind aus anderen Rollenspielen abgekupfert und die Charaktere bleiben etwas zu flach. Die Handlung beinhaltet jedoch einige unvorhergesehene Wendungen und das kolonialistisch angehauchte Szenario ist noch erfrischend unverbraucht. Insgesamt l├Ąsst sich Greedfall als eher durchschnittliche Rollenspiel-Kost bezeichnen, die in einigen Monaten wieder aus unseren Erinnerungen verschwindet.

7.5
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Borderlands 3-landscape
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Grafik

Zwischen den beiden Hauptspielen (Borderlands 2 & 3) liegen knapp 7 Jahre. Entsprechend hat sich grafisch viel getan. Der typische Cel-Shading-Look tut auch hier wieder seinen Dienst. Borderlands 3 bleibt zeitlos und sah zeitgleich noch nie so gut aus.

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Alte Bekannte

Gerade das Spiel gestartet, so begr├╝├čt euch gleich ein alter Bekannter: Claptrap. Die lange ├ťberbr├╝ckungszeit zum Vorg├Ąnger tat gleichzeitig gut, denn so wirken die Charaktere wieder heimisch und frisch. Diese nostalgischen Momente sind taktisch gut platziert, sodass man sich st├Ąndig auf neue/alte NPCs freut.

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Humor

Auch der eigene Humor zieht sich wieder wie ein roter Faden durch die Serie. So m├╝sst ihr zum Beispiel die Nutzungsbedingungen eures Begleit-Computers “Echo” best├Ątigen, um diesen zu Nutzen. So tanzt Borderlands immer auf der Grenze zwischen “ernster Geschichte” und “frecher Selbstironie”.

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Optimiertes Gesamtpaket

Bessere Grafik, Sounds, Dialoge, Gameplay, mehr Waffen, schneller Wechsel zwischen Single- & Koop-Modus, und und und. Gearbox Software hat an allen Stellschrauben etwas gedreht und versucht, das Gesamtpaket durchg├Ąngig zu verbessern.

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Kaum Neuerungen

Dadurch, dass die ├änderungen eher im Detail ausfallen, sind nahezu keine gr├Â├čeren Neuerungen im Spiel enthalten. Alles wirkt zwar runder und besser im Vergleich – jedoch hat man das Gef├╝hl, alles bereits gesehen zu haben. Dies sorgt l├Ąngerfristig f├╝r einen Motivationsknick.

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Unrunde Spielwelt

Schwarze Fl├Ąchen an T├╝ren als Spawn-Punkte f├╝r Gegner sind schon lange nicht mehr zeitgem├Ą├č und mittlerweile ein No-Go. Schade, dass dies entsprechend so lieblos umgesetzt wurde. Insgesamt wirkt die gesamte Spielwelt noch nicht ganz fertig.

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Holen oder nicht?

Borderlands 3 bietet mehr von allem, aber wenig Neues. Aber ist ein Spiel schlecht, nur weil es wenig Neuerungen enth├Ąlt? Im Falle von Borderlands 3 nicht: Stil, fetzige Waffen und skurrile Charaktere zeichnen die Reihe weiter aus und geben ihr eine Daseinsberechtigung.

8.5
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Eigentlich spannende Geschichte ...

Die Immortals, gro├če Maschinenwesen, greifen die Erde an und bringen s├Ąmtliche K.I. unter ihre Kontrolle, welche sich nun gegen ihre Sch├Âpfer richtet. Als aufstrebender Soldat zieht ihr in eurem Kampfroboter, dem so genannten Arsenal, in den Krieg gegen die Invasoren. Und manchmal auch gegen andere Menschen, denn hier hat jeder seine eigenen Interessen.

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... merkw├╝rdig vorgetragen

Die Story mag zwar interessant klingen, leider verpassen die Entwickler aber die richtige Erz├Ąhlweise. Ihr werdet konfrontiert mit einer ganzen Reihe von Figuren und bekommt kaum mit, wer eigentlich vor euch steht. Ist aber eh nicht so wichtig, die Zwischensequenzen sind eigentlich nur Mittel zum Zweck, um euch auf eure n├Ąchste Mission zu schicken. Trotzdem, eine nachvollziehbare Geschichte w├Ąre gut gewesen.

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Waffen, wir brauchen Waffen!

Bevor es aufs Schlachtfeld geht, d├╝rft ihr euren Arsenal nach euren W├╝nschen und euren Vorr├Ąten individualisieren. Schrotflinte am linken Arm, Maschinengewehr am rechten Bein, Zielsuchraketen auf der Schulter, dazu noch die besondere Lackierung, alles ist m├Âglich. Die Items erhaltet ihr im Shop oder von besiegten Gegnern. Auch euer virtuelles Alter Ego k├Ânnt ihr aufleveln und mit neuen F├Ąhigkeiten versehen.

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Willkommen auf dem Schlachtfeld!

Ab jetzt wird scharf geschossen. Die Missionen sind rasant, von ├╝berall fliegen euch die Kugeln oder die Laser um die Robo-Ohren. Zum Gl├╝ck l├Ąsst sich euer Mech sehr gut steuern, sodass ihr Gegnern schnell ausweichen und mit all eurer Waffenpower z├╝gig ausschalten k├Ânnt. Die Gefechte sind technisch sauber, sehen im Cel Shading Look cool aus und bereiten Spa├č.

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Die Sache mit der ├ťbersicht

Im Kampf ist viel los, mitunter zu viel. Kugeln von links, Laser von rechts, gegnerische Mechs auf 12 Uhr, und alle wollen gleicherma├čen bedient werden. Und in all der Hektik kommt der neueste Befehl eures Gruppenf├╝hrers, alles nur in Textform. Teilweise ist der Bildschirm voll mit wei├čen Buchstaben und ihr habt kaum Zeit zum Lesen. Im Handheld-Modus der Switch ziemlich stressig.

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Metall trifft selten auf mehr Metall

So wild und bunt das Kampftreiben auch daherkommt, es ist leider viel zu schnell vorbei. Oftmals dauert der Spa├č gerade mal 3 Minuten, dann geht’s zur├╝ck zur Basis. Und schnell werdet ihr merken, dass sich das Missionsdesign st├Ąndig wiederholt. K├Ąmpfe gegen die riesigen Immortals, bei denen ihr auch mal taktisch agieren m├╝sst, sind eine gelungene Abwechslung, kommen aber viel zu selten vor.

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Fazit

Wer auf wilde und schnelle Mech-Action steht, wird mit Daemon X Machina gut bedient. Gut gelungen sind die vielen Anpassungsm├Âglichkeiten f├╝r euren Kampfroboter und die Duelle mit den Immortals. Allerdings h├Ątte dem Titel eine ordentlich und weniger konfus erz├Ąhlte Geschichte und ein bisschen mehr ├ťbersicht und Abwechslung im Gefecht durchaus gut getan, was leider den Gesamteindruck tr├╝bt.

Was steckt drin?
7
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