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Triste Landschaften

Die monotone Umgebung passt in das Konzept der menschenleeren Post-Apokalypse und unterstreicht das Gefühl der Einsamkeit. Dennoch stören die immer gleichen grau-braun-grün gefärbten Mondlandschaften über die Zeit ein wenig, da sich aufgrund der immer wieder gleichen Strecken eine visuelle Monotonie einstellen kann. Wer sich an schottischen oder marokkanischen Landschaften nicht satt sehen kann, der wird damit keine Probleme haben.

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Anstrengendes Item-Management

Zu Beginn stellt das Item-Management noch keine wirklich große Herausforderung dar, jedoch ändert sich dies relativ schnell und artet mit der Zeit in einen Logistiker-Alptraum aus. Da in Death Stranding relativ spärlich mit aussagekräftigen Hilfestellungen umgegangen wird, während die Zahlen und Angaben im Menü erschlagend sein können, wisst ihr oftmals nicht genau, weshalb eine bestimmte Frachtkombination nicht transportierbar ist. Zusätzlich wird man immer wieder mit einer Vielzahl von Items überhäuft, für die erstmal Platz geschaffen werden muss.

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Eintönige Missionen

Death Stranding macht als Postmann-Simulation eine gute Arbeit und bietet nur wenig Abwechslung. Meist lauft, klettert oder fahrt ihr mehrfach von einer Station zur nächsten oder findet euch in einer Dreiecksbeziehung zwischen ziemlich fordernden Bunkerbewohnern wieder. Auch wenn es logisch ist, dass alltägliche Bedürfnisse wie Essiggurken oder Energy-Drinks gedeckt werden müssen, so bleiben die Standardaufträge eine eher monotone Beigabe. Zudem bringen euch diese Aufträge nur selten einen spielerischen Mehrwert.

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Monotones Kampfsystem

Die größte Schwäche von Death Stranding ist sein Kampfsystem, welches schnell erlernt und noch schneller gemeistert werden kann. Im Grunde gibt es lediglich zwei Gegnergruppen: Menschen und Geister. Für erstere reicht fast ausschließlich ein Hämmern auf die Viereck-Taste, bis ein ganzes Lager ins Land der Briefmarken geschickt wurde und die Geister lassen sich oftmals mit einem schnellen Gefährt umfahren oder mit Granaten wieder zurück ins Jenseits befördern. Einzige Abwechslung bieten die Bosse, die jedoch auch keine große Herausforderung darstellen.

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Verwirrende Story

FĂĽr diejenigen unter euch, die sich gerne abseits der direkt präsentierten Geschichte gerne einlesen oder sogar eigene Vermutungen anstellen möchten, passt Death Stranding wie die Faust ins Paket. Der Produzent Hideo Kojima meinte selbst, dass er nicht wisse, worum es eigentlich in seinem Spiel gehe. Dementsprechend kann die Geschichte durchaus löchrig wirken und nur aus eigenem Antrieb mit den fehlenden BruchstĂĽcken gefĂĽllt werden. Solltet ihr allerdings einfach erzählte Geschichten bevorzugen, so mutiert der Strandurlaub schnell mal zum “What”-Wandern.

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Der gestrandete Tod

Seit sich die Welt der Toten mit der diesseitigen Dimension ĂĽberschneidet, steht die Menschheit kurz vor ihrer Auslöschung. Dieses mysteriöse Ereignis – auch “Death Stranding” genannt – sorgt fĂĽr eine Reihe von extrem gefährlichen Anomalien: Regen beeinflusst die Zeit, geisterhafte Wesen (GDs) lechzen nach den Lebenden und nicht verbrannte Leichen können ganze Landstriche in kilometerweite Krater verwandeln. Zu allem Ăśberdruss möchte eine Gruppe von Terroristen, die Homo-Demens, der Menschheit ein Ende bereiten.

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Der Aufstieg des Postmann

Da die äuĂźeren Begebenheiten nicht gerade fĂĽr ein lebensfreundliches Klima sorgen, verschanzen sich die Ăśberlebenden in abgeschotteten Bereichen oder Bunker. Die einzige Verbindung zwischen den verbliebenen Ballungszentren stellt das Chiral-Netzwerk dar, welches sich die besonderen Eigenschaften des “Death Stranding” zunutze macht. Zuvor mĂĽssen die jeweiligen Standorte jedoch mit dem Hauptknotenpunkt verbunden werden. FĂĽr diese gefährlichen Reisen, jedoch auch fĂĽr sonstige Botengänge, werden postapokalyptische Postboten angeworben – auch MULEs genannt.

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Die Aufgabe

Sam Bridges (Norman Reedus) gerät ĂĽber Umwege in die MĂĽhlen der Weltverbesserungs-Organisation Bridges, die sich selbst als die offizielle Nachfolge der USA sieht. Das Problem: Die symbolträchtige Figur der Präsidentin und einzige Verbindung zur alten Ordnung liegt im Sterben. Die Nachfolgerin – unglĂĽcklicherweise die Schwester von Sam – befindet sich am anderen Ende des Landes in der Gewalt der Homo Demens. Es folgt die wohl gefährlichste Paketabholung, die ein Postbote je durchfĂĽhren musste. Trotz dieser eher mäßigen Prämisse entspinnt sich eine durchweg tiefgrĂĽndige aber teils auch verwirrende Story.

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Ein ungewöhnliches Konzept

Death Stranding nutzt den allseits bekannten Postboten als Symbol für die Vernetzung von Personen. Den Hauptanteil des Gameplay bildet das Annehmen und Ausliefern von diversen Frachtgegenständen. Hierbei fällt der logistischen Planung von Transport, Anordnung sowie Wegplanung eine entscheidende Rolle zu. Das Gewicht und Arrangement der Ladung beeinflusst Gleichgewicht sowie Ausdauer. Unwegsames Gelände kann mit Leitern, Kletterhaken oder Fahrzeugen bewältigt werden. Auch Konstruktionen wie Straßen, Ladestationen und Brücken erleichtern den Express-Versand.

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Das ist mein Paket!

Auf den Reisen zur Rettung der Menschheit – oder mindestens der Auslieferung eines wichtigen Füllfederhalters – trifft Sam auf eine Vielzahl von Gefahren. Während möglicher Zeitregen den Zustand der Fracht verschlechtert und Flüsse zu einer Herausforderung werden, trachten auch immer wieder fremde Paketboten nach eurer Ware. Mit schwungvollen Hieben und Tritten können diese in das Land der Briefe befördert werden. Fesselspiele mit der Bola-Gun oder dem Packseil sorgen auch für einen ruhigen Feierabend. Da diese BDSM-Treffen selten wirklich anspruchsvoll ausfallen, verkommen sie schnell zu lästigem Beiwerk.

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Strandurlaub am Toten Meer

Weitaus gefährlicher sind die in der Welt arealweise auftretenden Geister-Anomalien, die sich oftmals äußerst unvorteilhaft genau auf dem Weg zur nächsten Station befinden. Mit Hilfe eines sogenannten Bridge-Babies können die schemenhaften Gestalten erspürt und umgangen werden. Sollte ein Ausweichen mal nicht funktionieren, so helfen Blutgranaten oder andere Hilfsmittel. Kommt Sam den Geistern jedoch zu nah, dann ist Kuschelzeit angesagt, die im Verlust der Fracht und des Lebens enden kann. Diese Momente sind äußerst intensiv und tragen zur allgemein dichten Atmosphäre des Spiels bei.

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Eine Hand wäscht die andere

Hideo Kojima erwähnte im Vorfeld der Veröffentlichung mehrfach, dass sich die Hauptaussage von Death Stranding um die Verbindung von Menschen dreht. Dieser essentielle Aspekt bildet das Grundgerüst der eigentlichen Story, stellt jedoch auch einen äußerst wichtigen Teil des Gameplay. Neben der Annahme von Lieferaufträgen oder einem Gemeinschaftskasten können auch verschiedene Bauprojekte gemeinsam bewältigt werden. Durch aufgebaute Ladestationen, Brücken oder auch Straßen können die Strapazen deutlich gelindert werden. So entsteht ein Gemeinschaftsgefühl trotz Einsamkeit.

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Wunderschön in seiner Trostlosigkeit

Death Stranding beeindruckt mit fotorealistischen Landschaften, die trotz ihrer tristen Aufbereitung für Staunen sorgen. Der Aufbau und die Struktur erscheint wie natürlich und das Wandern in der Post-Apokalypse verkommt schnell zum Sightseeing. Leider gewöhnt sich das Auge recht schnell an diese Natur-Schönheit und wünscht sich gelegentlich mehr Abwechslung im Farbkasten. Abseits davon können die menschlichen Charaktere mit realistischer Mimik und Gestik punkten. Das Wichtigste: Death Stranding ist das wohl schönste Spiel dieser Konsolen-Generation und läuft trotz Grafik-Wucht butterweich.

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Atmosphäre zum Schneiden

Die grafische Darstellung der Landschaft sorgt in ihrer Trostlosigkeit für ein wohliges Gefühl der Einsamkeit. Der gelegentlich einsetzende Score oder die passend ausgewählten Songs unterstreichen das gefühlvolle Wandern durch die Endzeit. Mit dem Einsetzen des prasselnden Regens entsteht so eine Atmosphäre, die in ihrer melancholischen Schönheit einzigartig ist. Aufgebrochen durch die fast greifbare Anspannung, wenn geisterverseuchtes Gebiet durchschlichen werden soll oder die Toten bereits gewaltsam an Sam zerren und ziehen, spielt Death Stranding immer wieder gekonnt mit euren Gefühlen.

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Ist es ein Meisterwerk?

Death Stranding lebt von seiner Atmosphäre und der etwas verwirrenden aber tiefgründigen Geschichte. Wie kein anderes Spiel weiß es die Einsamkeit als sehnsüchtiges Gefühl zu wecken und trotz allem die zwischenmenschlichen Verbindungen als essentiellen Part herauszustellen. Auch wenn das Item-Management gelegentlich in frustige Wuselei ausarten und die mehrfachen Reisen zwischen den gleichen Orten langweilen können, so bleibt dennoch eines der einzigartigsten und emotional intensivsten Spielerlebnisse der letzten Jahre.

9
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Am Tag gibt's Kohle

In Need for Speed Heat müsst ihr tagsüber und nachts Rennen fahren. Nur so schaltet ihr die besten Autos und Tuning-Teile frei. Steht die Sonne über Palm City, kämpft ihr in der offiziellen Liga um Platzierungen und Preisgelder, die ihr später investieren könnt.

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Nachts zählt nur die Rep

Im Mondschein verdient ihr euch in illegalen StraĂźenrennen eure Reputation, die euch Zugriff verschafft auf neue Fahrzeuge und Tuning-Teile. Ihr mĂĽsst also an beiden Tageszeiten aktiv sein. Dieser Wechsel von Tag zu Nacht sorgt fĂĽr gute Motivation.

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Vielfältige Renntypen

Ihr tretet an in Rundkursen, Sprint- und Driftrennen und Offroad. Um erfolgreich zu sein, solltet ihr ein Auto für jede Gelegenheit in der Garage haben. Ein bisschen vermissen wir die klassischen Drag-Rennen, aber dennoch ist das Angebot vielfältig.

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Rasante Polizeihatz

Lässt euch die Polizei tagsüber in Ruhe, gilt in der Nacht eine radikale Null-Toleranz-Politik. Sollten sie euch bei einem illegalen Rennen erwischen, verfolgen sie euch sehr aggressiv und versuchen Rammattacken. Hier kann ganz schön die Post abgehen, was für einige Adrenalinstöße sorgt.

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Ausreichender Fuhrpark

127 Autos unterschiedlicher Typen und Marken stehen euch nach und nach zur VerfĂĽgung. Damit ist das Angebot groĂź genug, um all eure BedĂĽrfnisse abzudecken.

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Tuning

Das Herzstück von Need for Speed Heat ist natürlich das Tuning. Und hier spart EA wirklich nicht, von Bodykits über Heckspoiler bis hin zum Seitenspiegel könnt ihr alles an eurer Karre nach eurem Gusto modifizieren. Ihr schaltet alles über eure Rep und euer In-Game-Geld frei, keine Mikrotransaktionen.

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Kreative Community

Besonders cool sind die verschiedenen Möglichkeiten, eurem Gefährt mit Decals und Folien einen individuellen Look zu verpassen. Neue Sticker-Designs findet ihr auf der Fahrt durch Palm City. Und sollte euch mal die Inspiration fehlen, in der Community stehen massig Kombinationen zum Download bereit.

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Arcade Racing SpaĂź

Need for Speed Heat ist einfacher Rennspaß, der sehr schnell ins Blut übergeht. Die Autos verzeihen viel und liegen recht stabil auf der Straße. Eventuell schwammige Lenkungen verschwinden nach Einbau eines passenden Fahrwerks. Gut ist der Verzicht auf einen Gummiband-Effekt, ihr könnt den Kontrahenten also wirklich davonfahren.

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Klischeehafte Story

Die Handlung über die Polizei, welche die Racer von der Straße haben will, dabei selbst aber auch Dreck am Stecken hat, ist wenig innovativ und einfach nur da. Dazu kommen die stereotypischen Autoschrauber, Mädchen in Nöten, allesamt irgendwie oberflächlich charakterisierte Personen, auf die man auch hätte verzichten können.

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Leere Open-World

Durch Palm City zu fahren, ist anfangs noch ganz nett. Aber schon nach kurzer Zeit sind wir ziemlich genervt, für ein Event von einem Ende der Stadt ans andere gondeln zu müssen. Es ist nichts los auf den Straßen und die Sammelobjekte reißen das auch nicht mehr raus. Eine Direktanwahl für Rennen wäre schön gewesen, wenigstens gibt es Schnellreise.

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Schwergängige Drifts

Wenn ihr stilvoll um die Kurven rutschen wollt, wird es etwas hakelig. Die Kombination aus Vollgas – Runter vom Gas – Voll einschlagen – Vollgas und mit dem Gas spielen ist knifflig auszufĂĽhren. Oft hängen wir in der Bande oder driften gleich gar nicht. Das können andere Arcade-Racer besser.

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Grind ist Pflicht

Ein einfaches Verfolgen der Haupthandlung ist nicht möglich. Gerade spätere Story-Missionen werden erst verfügbar, wenn ihr ein gewisses Reputations-Level besitzt. Stellt euch also darauf ein, Rennen zu wiederholen und so im Ansehen zu steigen, bis ihr endlich weitermachen dürft.

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Hamburger Schmuddelwetter

Ein nicht ganz ernst gemeinter Kritikpunkt. Irgendwie regnet es in Palm City ununterbrochen. Vor allem nachts peitscht uns der Regen fast schon zu häufig an die Scheibe und behindert die Sicht. Das mag super sein fürs Driften, aber soviel tägliche Flüssigsonne erlebt man nicht mal in der Elbestadt.

8
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Was ist Blacksad: Under the Skin?

Blacksad: Under the Skin ist die Videospiel-Adaption der spanischen Comic-Reihe Blacksad. In Zusammenarbeit mit den Autoren haben die Entwickler einen neuen Fall erschaffen. Als tierischer Privat-Detektiv John Blacksad untersucht ihr im New York der 1950er Jahre das plötzliche Verschwinden eines Boxers und den vermeintlichen Selbstmord eines Gym-Inhabers. Dabei kombiniert ihr Hinweise und kommt einem ausufernden Skandal auf die Schliche.

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Daraus besteht die Detektivarbeit

Ähnlich wie bei einem Spiel aus dem Hause Telltale könnt ihr in Blacksad mit einer Menge Charaktere und Gegenständen interagieren. Dabei sammelt ihr verschiedene Hinweise, die ihr kombinieren könnt, um den Fall voranzutreiben. Detektiv Blacksad kann in manchen Situationen außerdem seine Katzen-Sinne einsetzen, um neue Details zu offenbaren. Die abwechslungsreichen Schauplätze lassen euch größtenteils frei herum schnuppern.

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Noch eine Entscheidung gefällig?

Blacksad besteht zu einem groĂźen Teil aus Dialogen. Damit diese nicht in langweiliges “Weiter”-Klicken ausarten, gibt es regelmäßig Entscheidungen zu treffen. Diese wirken sich meist auch direkt auf das Spielgeschehen aus, manchmal jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt. Um euch unter Druck zu setzen, tickt bei diesen Entscheidungen die Uhr herunter. Das motiviert auĂźerdem dazu, das Spiel nochmals mit anderen Entscheidungen durchzuspielen.

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Das macht Blacksad besonders

Das groĂźe Alleinstellungsmerkmal von Blacksad ist sicherlich die Optik. Alle Charaktere sind anthropomorphe Tiergestalten, die mit herausragender deutscher und englischer Vertonung daherkommen. Jeder Charakter hat dabei eine durchaus interessante Hintergrundgeschichte und jeweils eigene Motive. Hinter der flauschigen Optik verstecken sich jedoch unter anderem knallharte, erwachsene Themen, die dem Spiel einen ernsten Anstrich verleihen.

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Ein rundes Gesamtpaket

Blacksad: Under the Skin ist ideales Futter fĂĽr Hobby-SpĂĽrnasen. Die Optik, obwohl technisch schon etwas angestaubt, ist atmosphärisch und wird von einem tollen Soundtrack begleitet. Die deutschen und englischen Stimmen verleihen den Charakteren einen besonderen Charme. Die deutsche Fassung tut sich mit der Darstellung des “Ăź” noch schwer, andere Fehler sind jedoch nicht aufgefallen. Mit etwa zehn Stunden Spielzeit kann die Handlung mit falschen Fährten, unerwarteten Wendungen und erwachsenen Themen durchweg ĂĽberzeugen.

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