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Was ist PlayStation Now?

PlayStation Now ist ein Streaming-Dienst f├╝r PlayStation-Spiele. Sony stellt Abonnenten eine Spielebibliothek mit ├╝ber 700 Spielen von PS2 bis PS4 zur Verf├╝gung. Kostenpunkt sind 10 ÔéČ pro Monat ÔÇô bei einer einj├Ąhrigen Mitgliedschaftsogar nur 5 ÔéČ pro Monat. Das Besondere an PlayStation Now ist, dass ihr ├╝ber denPC streamen k├Ânnt: So werden PC-Spielern sogar PlayStation exklusive Spiele zug├Ąnglich gemacht.

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So funktioniert PS Now

Habt ihr ein Abonnement f├╝r PS Now abgeschlossen, k├Ânnt ihr die notwendige App auf die PS4 oder den PC herunterladen. Dar├╝ber ├Âffnet ihr die Spielebibliothek, in der ihr bequem ein Spiel eurer Wahl anklicken und theoretisch sofort via Stream loslegen k├Ânnt. F├╝r Online-Mehrspieler-Funktionen m├╝sst ihr allerdings nach wie vor auch ein PS Plus-Abo besitzen.

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Besonderheiten f├╝r PC und PlayStation 4

F├╝r den PC ben├Âtigt ihr zum Spielen einen unterst├╝tzten Controller ÔÇô denn nur die wenigsten Spiele k├Ânnen ├╝ber Tastatur gesteuert werden. Sony empfiehlt hier nat├╝rlich den hauseigenen Dualshock 3 oder 4. Dieser l├Ąsst sich problemlos ├╝ber Kabel anschlie├čen und schon kann man am PC sogar PlayStation exklusive Spiele zocken. Allerdings k├Ânnt ihr am PC ausschlie├člich Spiele streamen. Auf der PS4 besteht die M├Âglichkeit sie herunterzuladen, damit sie stabiler laufen.

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Streaming in 720p?

Mit 720p ist die Aufl├Âsung der Spiele beim Streamen verh├Ąltnism├Ą├čig gering. In Zeiten von 4k ist das nicht gerade, was wir erwarten. So b├╝├čen Spiele wie God of War nat├╝rlich an Sch├Ânheit ein. Das Ganze f├Ąllt allerdings nicht mehr so stark ins Gewicht, wenn man einen gesunden Abstand zum Bildschirm wahrt.

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Ein Bild im Bild

Etwas verwundert hat uns beim Testen auf der PlayStation, dass unser Streaming-Bild von einem schwarzen Rahmen umgeben war. Bei Titeln der ├Ąlteren Generation mag das noch seine Gr├╝nde im Bildformat haben ÔÇô aber beim neuen God of War? Gl├╝cklicherweise vergisst man den Rahmen w├Ąhrend dem Spielen jedoch komplett.

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Die Sache mit der Latenz

Latenz ist beim Spiele-Streaming ein gro├čes Thema. Viele Spieler zweifeln an der Echtzeit├╝bertragung ihrer Eingaben. Wir k├Ânnen da Entwarnung geben: In unserem Test konnten wir, wenn ├╝berhaupt, nur minimale ├ťbertragungsverz├Âgerung feststellen. Diese f├Ąllt jedoch zumindest bei Singleplayer-Spielen nicht ins Gewicht.

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Wonach steht mir heutÔÇś der Sinn?

Die Auswahl an Spielen in PS Now kann sich sehen lassen. Da f├Ąllt es erstmal schwer eine Entscheidung zu treffen. Ein neuer Titel der aktuellen Generation? Ein PS3-Spiel? Oder lieber einen PS2-Klassiker? Abonnenten sind in jedem Fall eine ganze Weile versorgt.

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Fazit: Schon ganz gut, aber Luft nach oben

Besonders mit LAN-Kabel l├Ąuft das Spiele-Streaming mit PS Now reibungslos ÔÇô und den Spielspa├č mindern selbst 720p und der schwarze Rahmen nicht. Die Auswahl an Spielen ist bereits riesig und wird kontinuierlich auch um AAA-Titel erweitert. Besonders sch├Ân fanden wir, dass wir unsere Konsolenfestplatte nicht freir├Ąumen mussten; so ist Speicherplatz ein Problem der Vergangenheit.

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Logistik f├╝r Zuhause

Wie bereits aus dem Vorg├Ąnger bekannt, so seid ihr f├╝r die Verkehrsinfrastruktur einer bestimmten Region zust├Ąndig. Hierbei ist es Sinn und Zweck die St├Ądte und Industriestandorte mit den verschiedenen Transportformen sinnvoll miteinander zu verbinden, damit der Landstrich w├Ąchst und gedeiht. Um dies zu erreichen, m├╝ssen Netzwerke aus Schienen, Stra├čen, Flug- und Schiffsrouten gebaut und organisiert werden. Ein gewisser Grad an Interesse f├╝r solche Mammutaufgaben solltet ihr mitbringen, denn sonst kann es schnell langweilig werden.

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Eine Reise durch die Zeit

Neben dem Herzst├╝ck des freien Spiels bietet der Kampagnen-Modus eine zeitgeschichtliche Reise durch die logistischen Meisterleistungen der vergangenen Jahrhunderte. In drei Kapiteln und insgesamt 18 Missionen spielt ihr euch um den gesamten Globus. Ist die Erschlie├čung des Wilden Westen mit Kutschen und Z├╝gen zu Beginn noch eine relativ leicht zu meisternde Aufgabe, so bereiten wir sp├Ąter die Deutsche Bahn auf den Mauerfall vor oder erschlie├čen Japan mit seinen ber├╝hmten Schnellz├╝gen.

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Gut Ding braucht Weile

Transport Fever 2 sollte f├╝r die Fans des Vorg├Ąngers keine allzu gro├če Herausforderung darstellen, da das Grundger├╝st ├Ąhnlich ist und lediglich Anpassungen und Verbesserungen den Spielspa├č f├Ârdern sollen. Profis k├Ânnen sich sofort in das Freie Spiel trauen, jedoch ist es f├╝r Neueinsteiger ratsam, erst die Kampagne zu spielen, da die Mechaniken doch recht komplex sind und es etwas an Zeit bedarf, bis das Transport Fieber greift. Mit Voranschreiten der Missionen w├Ąchst auch die Freude ├╝ber die Komplexit├Ąt der logistischen Herausforderungen.

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Kommt der Zug heute noch?

Sobald die Handgriffe sitzen und der Rubel rollte, offenbart sich im Kampagnen-Modus ein kleines aber ├╝ber die Zeit hinweg doch nerviges Manko. Aufgrund der Gr├Â├če der Umgebung und des selbst auf h├Âchster Geschwindigkeit nur sehr langsam laufenden Spielvorgangs, gibt es immer wieder Phasen, in denen ihr dem Spiel bereits f├╝nf Schritte voraus seid und lediglich auf das Eintreffen eines Zuges oder Schiffes warten m├╝sst. Eisenbahnromantiker haben so jedoch genug Zeit, um die historisch korrekten Modelle zu bestaunen.

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Der Rubel rollt zu gut

Ein weiteres Problem des Kampagnen-Modus ist der Schwierigkeitsgrad. Nat├╝rlich ben├Âtigt ihr Zeit, um das Spiel zu lernen, jedoch scheint Transport Fever 2 euch ein doppelt und dreifaches Auffangnetz in Form von Unsummen von Geld zur Verf├╝gung zu stellen. Egal wie doof ihr euch auch anstellen m├Âgt, ihr werdet nie Bankrott gehen und einen neuen Versuch starten m├╝ssen. Diese geringe Fallh├Âhe steht kontr├Ąr zur Lernkurve. Lichtblicke sind jedoch die lustigen Nebenmissionen, die euch immer wieder neu motivieren, selbst wenn sie eigentlich zu leicht sind.

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Das Herzst├╝ck

Das eigentliche Herzst├╝ck von Transport Fever 2 ist der Frei-Modus, in welchem ihr auf drei riesigen Karten (gem├Ą├čigt, trocken, tropisch) euer Transport-Imperium hochziehen k├Ânnt. War es im Vorg├Ąnger nicht unbedingt n├Âtig, Schiffe und Flugzeuge einzusetzen, so gebietet besonders die tropische Karte aufgrund der vielen Inseln eine gro├č angelegte Logistik in diesen Bereichen. Leider unterscheiden sich die verschiedenen Klimazonen sonst nicht und bieten immer die gleichen Ressourcen an.

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Das Late Game

Im Gegensatz zum Vorg├Ąnger sehen wir im zweiten Teil der Reihe nun ganz genau, welche Ressourcen welche St├Ądte ben├Âtigen. Diese beschr├Ąnken sich jedoch auf lediglich zwei unterschiedliche Arten, die sich selbst nach hundert Jahren Wachstum nicht ver├Ąndern. Somit ist es nicht n├Âtig, jemals die Transportwege zu ├╝berdenken und blo├č n├Âtig, eine Stadt nach der anderen zu beliefern. Sch├Ân ist es, dass wir nun genau ablesen k├Ânnen, wann und warum eine Stadt w├Ąchst oder schrumpft. Mehr Abwechslung im sp├Ąteren Spielverlauf h├Ątte dennoch gutgetan.

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Fazit

Transport Fever 2 ist f├╝r die Hobby-Logisten unter euch genau das Spiel, auf welches ihr seit Jahren gewartet habt. Es macht einen riesigen Spa├č, wenn die geplanten Transportwege funktionieren, die St├Ądte wachsen und immer neuere Handelswege erschlossen werden. Der Kampagnen-Modus ist trotz des leichten Schwierigkeitsgrades ein perfekter Einstieg, um das Spiel zu lernen und bietet durch die Zeitreise rund um die Welt viel Abwechslung und einigen Witz.

8.5
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Jahre sp├Ąter geht's direkt weiter

Der junge Ryo Hazuki muss erleben, wie ein Mann namens Lan Di seinen Vater umbringt und den mysteri├Âsen Dragon Mirror stiehlt. ├ťber 2 Spiele f├╝hrt ihn seine Suche nach Rache von Japan nach Hongkong bis ins kleine chinesische Dorf Bailu. Hier endet die Geschichte des zweiten Teils. Und genau hier startet in Shenmue 3 die Erz├Ąhlung.

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Als w├Ąren 18 Jahre nie vergangen

Wer die letzten Jahre mit dem Cliffhanger aus Teil 2 verbracht hat, wird sich freuen, jetzt endlich mit Ryo nach Bailu, dem Heimatdorf seiner Begleitung Shenhua, und in der Folge in die Hafenstadt Niaowu zu kommen. Zwar wurde die Grafik auf den Stand von 2019 gebracht, aber Charakteranimation und Synchronisation wirken noch wie damals.

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Vorgehen wie 2001

Das Missionsdesign hat sich ├╝ber die Jahre nicht ge├Ąndert. Ihr sprecht mit einer Person und werdet von ihr zur n├Ąchsten geschickt, die euch wiederum zur n├Ąchsten schickt usw. Eigentlich lauft ihr die ganze Zeit nur herum und befragt die Bewohner des Dorfes. Klingt nicht spannend …

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Ein eigener Rhythmus

… Es ist aber genau diese langsame, fast langweilige Erz├Ąhlstruktur, die den besonderen Reiz von Shenmue ausmacht. Das entschleunigte Gameplay ist sperrig und unangepasst, l├Ąsst euch aber mehr Zeit, die Atmosph├Ąre aufzusaugen, sofern ihr euch darauf einlasst. Dazu kommt der Tag- und Nacht-Rhythmus, der euch schlafen schickt.

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Jobs und andere Aktivit├Ąten

Abseits der Missionen m├╝sst ihr euch regelm├Ą├čig darum k├╝mmern, genug Geld in der Tasche zu haben. Dazu hackt ihr Holz oder versucht euch im Gl├╝cksspiel. Auch euer Kung Fu m├╝sst ihr trainieren, denn nur als starker K├Ąmpfer k├Ânnt ihr einige der Schl├Ąger in die Schranken weisen.

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NPCs mit eigenem Willen

Die Bewohner von Bailu und Niaowu tragen mit ihren teils skurrilen Eigenarten sehr zur Stimmung von Shenmue bei. Ihr individueller Tagesablauf sorgt daf├╝r, dass ihr sie nicht immer an derselben Stelle findet und macht sie direkt menschlicher.

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Nostalgische Momente

F├╝r Fans der alten Spiele ist es eine Freude, damals lieb gewonnene Figuren und Erlebnisse in Shenmue 3 wieder zu sehen oder zu erleben. Besonders gefreut haben wir uns ├╝ber den wieder gekommenen Job als Gabelstapler-Fahrer aus Teil 1. Dann lasst uns mal die Kommission fachgerecht einlagern.

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Schw├Ąchen in der Story

Wer sich einen finalen Abschluss der Erz├Ąhlung gew├╝nscht hat, wird entt├Ąuscht. Auch in Teil 3 erfahren wir kein Ende. Schlimmer noch, die Story ist leider sehr oberfl├Ąchlich und teilweise k├╝nstlich in die L├Ąnge gezogen. Wir hatten gehofft, nach 18 Jahren f├Ąllt den Entwicklern mehr ein.

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Fazit

Shenmue 3 lebt von der Nostalgie. Wer die Spiele damals toll fand, wird auch hier seine Freude haben, auch wenn die d├╝nne Geschichte schon ein ziemlicher D├Ąmpfer ist. Wer mit dem sperrigen Gameplay von fr├╝her nichts anfangen kann, sollte auch jetzt einen Bogen ums Spiel machen.

8
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Ich w├Ąr so gern ein Wombat

Die grundlegende Spielmechanik ist schnell erkl├Ąrt: Als Spieler steuern wir einen Wolf durch die Spielwelt und jagen Storyschnipseln hinterher. Das Besondere: Unser Wolf hat die F├Ąhigkeit in die Haut anderer Tiere zu schl├╝pfen. So k├Ânnen wir als Wombat durch niedrige Tunnel schl├╝pfen, als Vogel fliegen und als Fisch die Unterwasserwelt erkunden. Die Wechsel erfolgen flie├čend und so generiert das Spiel eine gleichf├Ârmige Bewegung durch das Spiel ohne gro├če Hindernisse.

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Was ist hier nur passiert?

Treibende Kraft von Lost Ember ist die Story. Gemeinsam mit einer verirrten Seele f├╝hrt uns unser Weg durch atemberaubende Natur und Reste einer untergegangenen Kultur. Hinter allem steht die Frage, was in der Vergangenheit passiert ist: Welches Schicksal ereilte das Volk der YanÔÇÖran, der MachuÔÇÖruku, aber vor allem auch uns selbst in unserem fr├╝heren Leben? Die emotionale Geschichte ist eindr├╝cklich erz├Ąhlt und h├Ąlt einige Wendungen bereit.

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Innehalten

Die malerische Landschaft von Lost Ember ist eines seiner gro├čen St├Ąrken. Kraftvolle Farben, Fl├╝sse, paradiesische Ausblicke ÔÇô all das schafft Abwechslung und l├Ądt immer wieder zum Staunen ein. Obwohl Lost Ember eine eher traurige Geschichte erz├Ąhlt, bleibt es in seiner Art immer optimistisch. Das dr├╝ckt sich sowohl in der Erz├Ąhlweise als auch dem Design aus.

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Einfach mal lauschen

Sound und Musik von Lost Ember k├Ânnen sich wirklich h├Âren lassen. Die deutsche Synchronisation ist selten gut gelungen. Auch wenn sich gelegentlich ein paar S├Ątze ├╝berschneiden oder die Abmischung von Musik und Stimmen nicht ideal ist, tut das der Qualit├Ąt insgesamt keinen Abbruch. Der Soundtrack untermalt die Reise sanft und unaufdringlich.

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Zur├╝ck in der Realit├Ąt

Einzig wirklich st├Ârend empfanden wir beim Test auf der PS4 einige Performance-Probleme. Framerate-Einbr├╝che und Ruckler durchbrechen die so behutsam geschaffene Immersion und den spielerischen Flow. Ab und zu war auch die von Tier zu Tier variierende Steuerung etwas holprig und unsere Bewegung endete pl├Âtzlich beim Zusammensto├č mit einer nat├╝rlichen Grenze.

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Mit gro├čen Vorbildern messen

Lost Ember hat mindestens ein deutliches Vorbild: Das mehrfach ausgezeichnete Indie-Spiel Journey. Besonders am Ende ist die Parallele nicht ├╝bersehbar ÔÇô und leider mag sie nicht ganz zum Gameplay passen. Hier wird das Tempo des Spiels recht abrupt sehr stark gedrosselt. Der Abschnitt vor dem finalen H├Âhepunkt f├╝hlte sich dadurch etwas m├╝hsam an.

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Fazit: Ein wundersch├Ânes Story-Spiel mit kleinen Sch├Ânheitsfehlern

Lost Ember ist in der Tradition von Journey oder Abzu ebenso wundersch├Ân anzusehen und spielt sich sehr angenehm. Ohne viel Schnickschnack l├Ąsst das Spiel der Story ihren Raum ÔÇô und das ist gut so. Wer sich von all den Open Worlds und Quests eine Pause g├Ânnen m├Âchte, sollte der Welt von Lost Ember einen Besuch abstatten und sich auf virtuelle Selbstfindungsreise begeben.

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