Sid Meier’s Civilization 6

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Friedrich Barbarossa oder doch eher Ghandi?

Da es keine wirkliche Kampagne gibt, sondern lediglich eine Auswahl an verschiedenen mehr oder weniger spannenden Szenarien, verbringt der klassische Civilization-Recke die meiste Zeit in einem individuell einstellbarem Einzelspiel oder dem gleichwohl funktionierendem Multiplayer. Nachdem Rundenlimit, Siegesvoraussetzungen und die Beschaffung der Welt und seiner Ressourcen eingestellt wurden, darf aus eine Vielzahl von historischen Persönlichkeiten und Zivilisationen gewählt werden – natürlich alle mit unterschiedlichen Besonderheiten ausgestattet.

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Alles wie gewohnt

Das Spiel beginnt mit einer Einheit keulenschwingender Krieger sowie einem Siedler-Trupp. Mit letzterem sollte sich ein Platz mit reichlich Ressourcen und Luxusgütern in der Nähe gesucht und schließlich die erste Stadt gegründet werden. Von dort aus breitet sich eure gewählte Zivilisation dann rundenweise über die Karte aus und versucht über diverse Siegestypen (Kultur, Wissenschaft, Religion, Krieg und Punkte) und durch mehrere Epochen hinfort der mächtigste Herrscher aller Zeiten zu werden.

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Von Freunden und Feinden umgeben

In Civilization VI entscheidet eine gehörige Portion von diplomatischem Feingefühl über Sieg und Niederlage. Für eine positive Entwicklung sollten feindlich gesinnte Staaten stets im Auge behalten sowie potentiell hilfreiche Verbündete durch Handelswege, Geschenke und günstige Abkommen für sich gewonnen werden. Hierbei spielen auch die Eigenschaften der Zivilisationen mit ein: Möchte man den Respekt von Cäsar, so sollte die eigene Streitmacht sowie Ausdehnung mindestens ebenso imposant sein wie die des Römers.

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Regierung und Politik

Während ihr eure Grenzen durch Investitionen in kulturelle Einrichtungen, neue Siedlungen oder Krieg erweitert, muss zusätzlich noch die Politik und Regierungsform eurer Zivilisation der Wahl gewählt werden. Hierbei können verschiedene Karten freigespielt werden, welche dann je nach Regierungsform auf die freigewordenen Plätze gesteckt und Boni gewähren. Eine faschistische Regierung bietet beispielsweise mehr militärische Kartenplätze als eine Demokratie. Je nach angestrebtem Siegestyp sollte hier genau überlegt werden.

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Alles unter Controller?

Die Konsolenportierung eines Strategiespiels steht und fällt mit der Handhabung der meist umfangreichen Funktionen mit dem Controller. Im Falle Civilization VI muss den Verantwortlichen ein Lob ausgesprochen werden, da für solch ein Monstrum an Spiel alles ohne weitere angesteuert werden kann. Leider nervt der Controller jedoch mit voranschreitender Zeit und Mikromanagement doch ein wenig, da gerade im Kriegsfall die Steuerung zahlreicher Einheiten wirklich kräftezehrend sein kann. Auch die Zeit zwischen den Runden ist deutlich länger, als bei der PC-Version.

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Mission „Port“ erfolgreich?

Civilization VI ist ein Must-Have für jeden Strategiespielefan, das steht außer Frage. Der rundenweise Aufbau ist nach all den Jahren immer noch motivierend und lässt einen immer wieder „Nur noch eine Runde…“ vor sich hermurmeln, während fleißig Zukunftspläne für die Weltherrschaft entworfen werden. Mit dem Umfang des Spiels gerät allerdings auch der Konsolen-Port des Spiels ein wenig in die Bredouille, da trotz guter Umsetzung der Controller schnell an seine Grenzen stößt und gerade für bei dem Micromanagement störend sein kann.

8.5
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