Red Dead Redemption 2

Erschienen am 26. Oktober 2018 fĂĽr PlayStation und Xbox.

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Das Amerika des späten 19. Jahrhunderts

Kleine Wachteln tummeln sich auf den Wegen quer durch die Prärie, der Nebel legt sich über die Täler, das einfallende Sonnenlicht wirft kleine Schattenspiele auf den Boden und am Horizont streift ein Bär einsam durch die Wälder.

Von der grafischen Meisterleistung abgesehen, überzeugt der Titel mit dem Zusammenspiel der vielfältigen und lebendigen Flora und Fauna und setzt dadurch neue Maßstäbe. Kein Ort ähnelt dem nächsten, wodurch auch der längste Ritt nicht langweilig wird.

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Die Story

Nachdem im Vorgänger John Marston allein im Mittelpunkt des Geschehens stand, drehen sich die einzelnen Missionen nun um die gesamte Van-Der-Linde-Bande. In der Rolle Arthur Morgans lernt ihr jedes Mitglied kennen und verstehen. Seine Charakterdarstellung macht durch diverse Twists im Laufe der Story eine schlüssige Entwicklung, die Arthur im direkten Vergleich sogar zum besseren Protagonisten macht.

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Intelligente kĂĽnstliche Intelligenz

Das Interaktionssystem ist im Vergleich zum Vorgänger ein Novum. Durch wahlweise beschwichtigende oder bedrohliche Worte reagieren NPCs wie Bewohner oder Gesetzeshüter völlig unterschiedlich auf euch. So lassen sich beispielsweise Kämpfe und Festnahmen verzögern oder gar vermeiden. Wer sich gut verhält, erhält sogar Rabatte in den ortsansässigen Läden.

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Langeweile ausgeschlossen

Jagen, Geld eintreiben, Crafting, Hehler-Missionen, Blumen pflĂĽcken, Kopfgeld-Jagden, Fischen, Camp-Ausbau – die Möglichkeiten, abseits der Haupthandlung die Zeit zu ĂĽberbrĂĽcken, sind grenzenlos. Wer sich auĂźerdem auf den StraĂźen und Wegen bewegt, kann wieder mit allerhand abwechslungsreichen Random Events rechnen. Der Titel erfindet das Rad hier nicht neu, die Balance und Vielfalt der Nebenaktivitäten steigern den SpielspaĂź jedoch immens.

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Liebe zum Detail

Durch unzählige kleine Spielelemente wirkt die Welt von Red Dead Redemption 2 noch realer. So könnt ihr in aller Ruhe Gegenstände wie Bilder oder Bücher betrachten, eure Waffen pflegen und diese gravieren lassen, Steigbügel für den Sattel eures Pferdes aussuchen oder euch selber eurer Bartpflege widmen und eure Haare mit Pomade verschönern. Sogar euer Essverhalten und euer Kleidungsstil können günstige oder ungünstige Auswirkungen auf eure Statuswerte haben.

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Das Haar in der Suppe

Natürlich kann es auch vorkommen, dass Gegner ungünstig in Wände fallen oder das Pferd mal etwas unnatürlich am Hang steht. Auch die Steuerung bedarf einer gewissen Eingewöhnungszeit. So kam es manchmal zu hitzigen Auseinandersetzungen, weil wir statt des Beschwichtigens aus Versehen die Waffe gezogen haben. Zudem wird das Plündern von Möbeln manchmal zur Fummel-Arbeit. Im Waffenrad wünscht man sich manchmal auch eine dritte Hand, um das gewünschte Objekt auszuwählen. Das alles ist allerdings Jammern auf hohem Niveau. Wer noch mehr nörgeln will, ist hier falsch.

9.5
Bewertung

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