Metro Exodus

Erschienen am 15. Februar 2019 für PC, PlayStation und Xbox.

Videospiel-Mathe
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Eintöniger Artjom

Der Protagonist bleibt unbeeindruckend. Zwar erzählt er in den Ladezeiten (die übrigens verdammt lange dauern) kurz die bisher geschehenen Ereignisse, spricht aber im sonstigen Spiel nicht, was den Spielfluss unserer Meinung nach doch gestört hat. Es fühlt sich einfach seltsam an, wenn er von Leuten angesprochen wird und nicht darauf reagiert und die Person per se einen Monolog führt.

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Steife Fratzen

Bereits in den beiden Vorgängern waren die Gesichtsanimationen und Texturen nicht beeindruckend, im Kontrast zu der sonst wunderbaren Grafik fallen sie allerdings besonders ins Gewicht. Die rudimentäre Gesichtskirmes, die wir zum Teil erlebt haben, fällt negativ auf und ließ den ein oder anderen Charakter in einer unfreiwilligen Komik erstrahlen.

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Launiges Looten

Wenn wir einen Gegner looten wollten, hatten wir auf einmal seine Waffe in der Hand, obwohl wir explizit die Taste für „nur looten“ und nicht „Waffe aufnehmen“ gedrückt haben. Dass manche Sachen mit Knopfdruck und andere nur mit Knopfhalten erbeutbar sind, hätte auch besser gelöst werden können.

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Schwächen im Gameplay

Artjom kann nicht richtig springen. So werden bereits kleinere Anhebungen zu einem nervigen Hindernis, da die vielen Kosakentänze Artjoms Knie anscheinend nachhaltig beschädigt haben. Darüber hinaus bleibt der Gute immer wieder an Kanten hängen oder kommt nicht um Ecken, was uns das ein oder andere Mal das Leben kostete.

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Packende Präsentation

Mit einem stimmigen und wunderschönen Intro startet das Spiel und hält dieses hohe Niveau wie ein Banner konstant durch das Spiel. Die Welt trieft vor Postapokalypse und Radioaktivität und lädt dazu ein, mehr über sie zu erfahren. An vielen Ecken gibt es Loot, Notizen und Erfahrenswertes über die Spielwelt zu sammeln. Auch die Stimmung wird immer perfekt eingefangen, in den dunklen Metroschächten lief uns oft ein kalter Schauer über den Rücken.

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Gelungene Grafik

Metro sieht verdammt gut aus. Vor allem die Landschafts- und Gebäudetexturen bestechen mit atemberaubenden Details und stimmigen Farben. Zu bestaunen gibt es dabei die unterschiedlichsten Landschaften. Vom saftigen Grün der russischen Ebenen bis zum kalten, weißen nuklearen Winter. Metro Exodus sieht einfach toll aus.

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Spannende Story

Mit einer Romanreihe als Vorlage überrascht es nicht, dass die Handlung des Spiels spannend ist und gut erzählt wird. Die Handlung von Metro 2033 und Metro Last Light wird würdig fortgeführt. Mit der Dampflok Aurora bereisen wir die russische Weite und arbeiten uns dabei durch verschiedene Level und verschiedene Jahreszeiten. Die Story bleibt dabei immer fesselnd und abwechslungsreich.

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Großartiges Gameplay

Auch wenn Metro: Exodus aus der Ego-Perspektive gespielt und permanent eine Waffe in der Hand gehalten wird, ist das Spiel weit davon entfernt, nur ein Shooter zu sein. Munition wächst nicht auf Bäumen und das Schleichsystem fühlt sich erfrischend gut an, da wir uns oft entscheiden konnten, einfach um Gegner herumzugehen statt sie zu konfrontieren.

8.5
Bewertung
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