Madden NFL 20

Erschienen am 2. August 2019 für PC, PlayStation und Xbox.

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Grafische Pracht

Wie gewohnt präsentiert EA den Sport sehr ansehnlich. Dank der zum Vorjahr nochmal verbesserten Spieleranimationen und der etwas häufiger kommenden Zwischenschnitte an die Seitenlinie bietet sich euch ein Football-Erlebnis fast wie am Fernseher. Allerdings vermissen wir auch in diesem Jahr die Cheerleader.

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Leichteres Spiel

Gameplay-mäßig bewegt man sich etwas mehr weg von Simulation hin zu Arcade. Das heißt, euch gelingen einfacher erfolgreiche Pass- und Laufspiele, da die Steuerung direkter erfolgt und euch die gegnerische Defensive mehr verzeiht. Dank der Vorschläge für Spielzüge müsst ihr euch auch nicht lange durchs Playbook eures Teams wühlen.

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Neu: Face of the Franchise

Anstelle des Story-Modus Longshot dürft ihr nun selber als Quarterback vom College in die NFL und zur Vince Lombardi Trophy reisen. Die Zwischensequenzen sparen nicht an der typischen Schmalzigkeit. Football ist halt Familie und Seifenoper in Schweiß. Leider geht der Modus zu schnell von der filmischen Erzählung über in einen simplen Saisonmodus. Hier lag viel Potential.

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Auch neu: der X-Factor

Die Superstars der Liga wie Tom Brady oder Patrick Mahomes verfügen über spezielle Fähigkeiten, die sie während einer Partie freischalten können. Je nach Spieler sind das Attribute wie sehr harte Tacklings, hochprozentige Passquote oder leichteres Durchbrechen der Abwehr. Auf dem Papier klingt das ganz gut, einen richtigen Unterschied konnten wir aber nicht ausmachen.

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Sonst noch neu: eigentlich nix

Außer den aktualisierten Kadern, fühlt sich der Rest vom Spiel irgendwie an wie schonmal da gewesen. Der Franchise-Modus spielt sich wie im Vorjahr und ihr könnt leider wieder kein lokales Turnier mit euren Couch-Kumpels erstellen. Und natürlich ist auch in diesem Jahr wieder EAs eigene Cash Cow namens Madden Ultimate Team (MUT) omnipräsent.

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Nervig: Werbung für MUT

Es vergeht kein Gang ins Hauptmenü, ohne dass nicht eine Werbung erscheint, welcher Spieler sich jetzt gerade in den Kartenpäckchen befindet. So aggressiv und nervig haben wir EA bisher noch in keinem Spiel erlebt. Zwar bietet MUT neue Herausforderungen, durch die ihr Spieler ergattern könnt, aber soviel Werbung ist einfach nur anstrengend.

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Einige Bugs gesichtet

Fehler werden bestimmt nach und nach per Patch behoben, aber Stand jetzt sind sie halt da. Und teilweise sind sie echt ulkig. Nach einem missglückten Tackle wollte unser Defense End nicht mehr aufstehen. Der gegnerische Quarterback rannte daraufhin bis in seine EIGENE Endzone und wartete dort brav auf uns für ein Safety. Wir versuchen immer noch zu ergründen, was das für ein Spielzug war.

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Fazit

Die speziellen Spielereigenschaften und das leichter zugängliche Gameplay gefallen und machen das Spiel einsteigerfreundlicher, weswegen der Titel insgesamt gut ist. Aber an Grafik und neuen Spielmodi wurde kaum gearbeitet oder sie sind viel zu kurz. Dafür gibt’s nervige Werbung für MUT. So bietet Madden NFL 20 wenig Neues für Veteranen der Reihe und ist fast nicht mehr als ein Kaderupdate.

8
Bewertung

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