Kingdom Under Fire 2

Erschienen am 14. November 2019 für PC.

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Schwieriger Start

Bereits vor 11 Jahren für PC und Xbox 360 angekündigt, blieb es lange ruhig um Kingdom Under Fire 2. Auf der Gamescom 2015 tauchte der Genre-Mix aus Korea schließlich wieder auf und durfte sich des Titels “Most Innovative” im Anschluss der Messe rühmen. Ursprünglich als Free-to-Play angekündigt, durchlief das Spiel zwei längere Open-Beta-Phasen in den Ländern Korea und Russland, verfehlte jedoch einen Full-Release. Eine Veröffentlichung des Spiels in unseren Breitengraden schien somit am seidenen Faden zu hängen.

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Überraschung

Im Juli enthüllte der deutsche Publisher Gameforge, bekannt durch Spiele wie AION oder Tera, überraschenderweise, dass für Kingdom Under Fire 2 noch im selben Jahr eine Veröffentlichung in Europa und Nord-Amerika geplant sei. Der Genre-Hybrid überspringt dieses mal jedoch den Beta-Status und startet am 14. November als ein Buy-to-Play-Titel, für welchen ihr mindestens 30 Euro einplanen solltet.

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Es herrscht Krieg

Im Lande Bersia tobt ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft, geführt zwischen drei mächtigen Fraktionen. Der Spieler kann den Krieg mit einer Kombination aus spielerfokusiertem Gameplay sowie der Befehligung von ganzen Armeen in Echtzeit beeinflussen. Ergänzend zu dem ungewöhnlichen MMO- und Echtzeitstrategie-Mix gesellt sich eine rollenspieltypische Geschichte um die Rettung der Welt.

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Die Klassen

Der Spieler wählt zu Beginn aus fünf verschiedenen Klassen seine favorisierte Rolle aus: Gunslinger, Spellsword, Berserker, Ranger und Elementalist. Es ist wichtig zu beachten, ob man eher die Massen von Gegnern auf dem Schlachtfeld mit großflächigen Angriffen kontrollieren oder doch lieber einzelnen schwer beizukommenden Gegnern schnell den Gar ausmachen möchte. Die Statistiken am unteren rechten Rand bieten hierbei eine Entscheidungshilfe an.

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Gewohnte Kost

Meist läuft der Spieler alleine durch die Gegend und nimmt verschiedene Aufträge an, welche nach und nach abgearbeitet werden können. Diese erstrecken sich von “Sammel 10 mal X” über “Töte 5 mal X” bis “Sprich mit X” und dürften den meisten MMORPG-Veteranen sehr bekannt vorkommen. In regelmäßigen Abständen folgen größere und storyrelevante Missionen, die dann auch im Koop mit bis zu vier Spielern bestritten werden können und meist in größer angelegten Schlachten münden.

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Angriff!

Innerhalb der recht monumental wirkenden Schlachten befehligt jeder Spieler bis zu drei Einheiten, inklusive deren Spezial-Skills. Hierzu kann von der Third-Person-Sicht mit einem Tastendruck in die Strategieansicht gewechselt werden, um sich einen besseren Überblick über das Schlachtfeld zu beschaffen. Sind die Einheiten erstmal befehligt, so kann der Spieler mit einem weiteren Tastendruck Tod und Verderben in die gegnerischen Reihen bringen – ähnlich einem Dynasty Warrior.

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Wie sieht das Endgame aus?

Die eigene Armee kann aus 80 verschiedenen Einheiten zusammengestellt werden und reicht von klassischen Bogenschützen bis zu riesigen Belagerungsskorpionen. Diese können, wie auch der Spieler selbst, bis auf Level 30 gebracht und im Anschluss durch Runen weiter verbessert werden. Des Weiteren bietet das Spiel über 50 einzigartige Missionen an. Auch Raids, spielbar mit bis zu 8 Mitstreitern, können täglich absolviert werden. Hier soll es sehr wichtig sein, die einzelnen Armeen auf die Herausforderung abzustimmen, um erfolgreich vom Schlachtfeld zu gehen.

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Zeit für ein Duell!

Neben den bereits erwähnten Möglichkeiten des kooperativen Spielens, wird auch den kompetitiven Aspekten Sorge getragen. Es kann vom klassischem Duell bis zum “Drei gegen Drei” gewählt und entweder einzeln oder mit seinen Armeen ausgetragen werden. Ob sich solche Kämpfe zu einem Esport mausern könnten, wollte Gameforge nicht ausschließen und würde es bei genügend Nachfrage durchaus unterstützen.

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Ausblick

Kingdom Under Fire 2 ist eine der ungewöhnlichsten Genre-Kombinationen der letzten Jahre und beweist ungewohnten Mut innerhalb einer Branche, die eher auf Sicherheit statt Experimente setzt. Das Spiel bietet eine wirklich einzigartige neue Spielerfahrung an und lässt durchaus Potenzial durchblicken. Leider erkennt man hier und da die Altersflecken aus der langen Entwicklung und während die Schlachten wirklich Spaß machen, so macht uns der etwas altmodische MMORPG-Teil noch ein wenig Sorgen. Wir bleiben gespannt!

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