Days Gone

Erschienen für PlayStation.

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Tolle Spielwelt

Das Oregon, das die Bend Studios hier geschaffen haben, ist wirklich gelungen. Auf eurem Motorrad durchfahrt ihr malerische Landschaften und genießt herrliche Sonnenuntergänge. Jetzt, da die meisten Menschen weg sind, holt sich die Natur nach und nach die Hoheit über die künstlich planierten und bebauten Gebiete zurück. Man kann die Welt förmlich riechen, schmecken und fühlen.

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Permanentes Gefühl von Bedrohung

Aber sämtliche Postkartenmotive beiseite, über allem schwebt der Hauch des Todes. Gerade nachts solltet ihr immer auf der Hut sein, ob nicht gleich ein Freaker aus dem Unterholz an euren Hals springt. Diese dauerhafte Vorahnung, dem Tod gleich hinter der nächsten Ecke zu begegnen, begleitet euch über das ganze Spiel und lässt euren Puls konstant im oberen Bereich bleiben.

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Stimmungsvolle Alltagsbeschäftigung

Der Atmosphäre den besonderen Reiz gibt die Nachvollziehbarkeit eurer regelmäßigen Tätigkeiten. Um an Munition für Waffen zu kommen, brecht ihr den Kofferraum eines Polizeifahrzeugs auf. Schrott und Ersatzteile liefert der Motorraum. Euer Motorrad muss regelmäßig nachgetankt werden, sucht also stets nach Benzin. Diese kleinen Dinge tragen unglaublich zur Stimmung bei.

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BFF Boozer

Auch wenn in Days Gone die Charaktere und ihre Wesenszüge alles andere als innovativ daherkommen, sind sie nachvollziehbar und in sich schlüssig dargestellt. Highlight ist hier Deacons bester Kumpel Boozer. In den vielen Dialogen über das Funkgerät und in den Zwischensequenzen spürt man deutlich die Verbundenheit zwischen den beiden Rockern.

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Freaker-Horden

Das besondere Element sind die gewaltigen Ansammlungen von Freakern. Bis zu 500 von ihnen ziehen so durchs Land. Erblicken sie euch, eröffnen sie umgehend die Jagd, weswegen ihr dringend vorher die Gegend und einen eventuellen Fluchtweg ausgekundschaftet haben solltet. Eine Horde mit Hilfe der Umgebung auszuschalten ist das Highlight des Spiels.

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Rollenspiel light

Dank gesammelter Erfahrungspunkte könnt ihr eure Fähigkeiten nach und nach verbessern. Das System ist nicht sonderlich kompliziert, was durchaus vorteilhaft ist. Ebenso könnt ihr euer Motorrad beim Mechaniker aufrüsten, aber nur, wenn er genug Vertrauen zu euch hat. Gut, dass die Bend Studios auf ein tiefer gehendes Rollenspiel-Element verzichtet haben, so bleibt der Spielfluss besser erhalten.

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Eigene Waffen herstellen

Manch gefundener Gegenstand kann mit dem richtigen Material zu einer todbringenden Waffe modifiziert werden. Unser Liebling ist der mit Nägeln verfeinerte Baseballschläger. Damit schlägt man richtig starke Home Runs. Wir haben sogar einen Namen für unser Baby. Wir nennen es Lucille (und haben natürlich gar keine Ahnung, wie wir darauf gekommen sind).

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Altbekanntes Setting

Die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht mehr. Eine merkwürdige Krankheit hat den Großteil der Bevölkerung infiziert und in zombieähnliche Kreaturen verwandelt, die gnadenlos Jagd auf die letzten Menschen machen. Die Überlebenden der Apokalypse haben sich in kleinen Camps zusammengetan und versuchen irgendwie, zu überleben. Dieses Szenario hat man gefühlt schon 1000 mal gesehen.

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The Walking Days Gone Dead

Noch ersichtlicher wird die Inspirationsquelle beim Helden. Protagonist Deacon St. John ist ein Rocker, trägt immer noch die Kutte seiner Gang mit Abzeichen, fährt auf seinem Motorrad durchs Land und eine seiner ersten Waffen ist eine Armbrust. Wo hab’ ich das nur schonmal gesehen? Während der Apokalypse verliert Daryl, äh Deacon, seine Ehefrau Sarah und wähnt sie seitdem tot.

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Sehr konventionelle Geschichte

2 Jahre später schlägt er sich gemeinsam mit seinem besten Freund Boozer als Kopfgeldjäger und Tagelöhner durch. Durch Zufall gelangt er an Informationen, nach denen Sarah eventuell noch leben könnte. Zudem tritt mit N.E.R.O. eine merkwürdige Forschungsgruppe auf den Plan, die anscheinend mehr über Sarah und die Krankheit weiß. Ist jetzt auch nicht sonderlich neu.

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Schon oft erlebtes Missionsdesign

Dieses unschöne “Hab ich alles schon gesehen”-Gefühl setzt sich in den Missionen fort. Feindliche Camps ausschalten, verlassene Lager mit Strom versorgen, Freaker (so heißen die Zombies) aus ihren Nestern vertreiben, Kopfgeldjagden abschließen, alles Dinge, die wir bereits in anderen Videospielen in irgendeiner Form erledigen mussten und sich auch genauso spielen.

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Steuerung gewöhnungsbedürftig

Wenn ihr nicht gerade im leichten Schwierigkeitsgrad unterwegs seid, müsst ihr eure Gegner manuell anvisieren, der Auto-Lock ist dann ausgeschaltet. Leider ist das Zielen irgendwie schwammig und fühlt sich einfach nicht so gelungen an, wie in anderen Spielen der gleichen Bauart. Das Waffenrad ist in 2 Größen unterteilt, deren Bedienung auch erst einmal gelernt werden muss.

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Technische Probleme

Auch wenn das Spiel bereits mit mehreren Patches verbessert wurde, machen euch Bugs und Glitches vielerorts das Leben unnötig schwer. Frame-Einbrüche sind da noch das kleine Problem, anstrengend wird’s, wenn ihr im Nahkampf durch Gegner durchschlagt oder manche Befehle nicht ausgeführt werden. Wir konnten z.B. in einer Schleichmission plötzlich keine Steine zur Ablenkung mehr werfen.

8
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