Bewertung und Eindrücke

Anthem

Erschienen für PC, PlayStation und Xbox.

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Quests/Story

Während Anthem durch gute Spielmechaniken der Waffen und des Flugsystems glänzt, so birgt die Geschichte hinter diesen Mechaniken jedoch eine Menge Dunkelheit. Selbst für einen Grinder wirken die vielen Quests einfach einfallslos. Hinfliegen, interagieren, beschützen & schießen. Selten wird dies vertieft. Auch die Hauptstory wirft viele Fragen auf, die jedoch leider unbeantwortet bleiben. Die Hymne bleibt ein Mysterium.

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Technische Umsetzung

Anthem ist ein Konsolentitel. Zumindest wirkt das so, wenn man die Umsetzung der PC-Portierung unter die Lupe nimmt. Spätestens bei den Flugpassagen können Spieler mit Maus und Tastatur einpacken und sollten mit Controller spielen. Ganz zu schweigen von den technischen Schwierigkeiten, die PC-Spieler haben.

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Ladebalken

Gerade als Open-World-Titel sollte man sich Ladesequenzen so weit es geht einsparen. Wer Anthem auf einer HDD statt auf einer SSD installiert, darf im Schnitt eine Minute zwischen jedem Missions/Open-World-Wechsel warten. Leider ein echter Spielspaß-Hemmer.

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Grafik

Schwer zu übersehen: Die unfassbare hübsche und stimmige Spielwelt. Anthem ist ein Grafikmonster und kann sich auch in einigen Jahren noch sehen lassen. Auch Audio-Effekte und sonstige grafische Details wissen zu überzeugen.

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Spielmechanik

Zwar könnten die Waffen etwas mehr Wumms vertragen, jedoch stimmt auch hier das Gesamtkonzept. Vier verschiedene Klassen und viele verschiedene Waffentypen mit unterschiedlichen Boni regen zum Experimentieren an. Hier wird das Rad nicht neu erfunden, jedoch passend umgesetzt.

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Teamwork

Das Spiel macht im Ensemble deutlich mehr Spaß. Kombos, die deutlich mehr Schaden machen, sind im Team einfacher möglich. Die Missionen werden dadurch kurzweiliger und somit attraktiver. Eingespielte Teams sollten sich an den härteren Schwierigkeitsgraden ausprobieren.

7
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Inszenierung und Synchronisierung

BioWare hat aus der Mass Effect: Andromeda Katastrophe gelernt. Synchro und Inszenierung der Story sind witzig und stimmig. Einen großen Teil dazu trägt jedoch der gespielte Held bei, der seine eigene Stimme besitzt und bei Dialogen mitspricht.

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Technisches Chaos

Die ersten vier Stunden waren die Server überlastet, die Performance ist von Nutzer zu Nutzer stark unterschiedlich (auch bei Konsolenspielern), nie endende Ladebildschirme und Bugs. All das macht einem Sorgen, wenn man bedenkt, dass genau in einem Monat released werden soll. Hier muss noch ordentlich geschraubt werden.

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Gameplay

Kam man trotz der vielen Probleme mal zum Spielen, macht Anthem sogar richtig Spaß. Viele Spielelemente sind zwar bekannt, jedoch passt der Großteil bei Anthem zusammen. Das Grinden macht Freude und das “Iron-Man-Feeling” ist noch nie so gut rüber gekommen und ist einfach nur episch. Lediglich der Rückstoß der Waffen wirkt etwas lasch.

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Fazit

Im Kern kann Anthem ein sehr gutes Spiel werden. Hierfür muss BioWare jedoch noch ordentlich an der Technik arbeiten. Chance auf Wiedergutmachung haben sie bereits nächste Woche – dann wird Anthem für jedermann anspielbar sein.

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