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PlayStation

Feature

Detroit, 2038

Der Titel nimmt euch mit in eine fiktive Zukunft, in der technologischer Fortschritt den Alltag bestimmt. Egal ob als nette Haushaltshilfe, Babysitter, Bauarbeiter oder Ermittler bei der Polizei – Maschinen unterstützen oder ersetzen die menschliche Arbeitskraft.

Charakter-Hopping

In kurzen Sequenzen von etwa 10 bis 30 Minuten Spielzeit schlüpft ihr in die Rollen von 3 Androiden, erlebt ihre Geschichte und wie sie sich gegen Anfeindungen durch Menschen behaupten müssen. Nach perfekt getimten Cliffhangern wird die Story abwechselnd aus einer anderen Sicht weitererzählt.

Technik, die begeistert

Im Laufe der Story helfen euch eure Androiden-Skills beim Finden von Hinweisen, Untersuchen von Gegenständen und Rekonstruieren von Geschehnissen. Das kann einerseits Spaß machen, andererseits werden Rätsel dadurch viel zu leicht lösbar und Schlüsselobjekte ohne Umstände entdeckt.

Altbekannte Steuerung

Wer die Titel aus dem Hause Quantic Dream kennt, wird sich schnell an Steuerung und Gameplay gewöhnen. Auch für Neueinsteiger werden die Quick-Time-Events kein unüberwindbares Hindernis darstellen. Schade, denn hier fehlen stellenweise ein paar knifflige Herausforderungen.

Freier Wille versus Bewegungsfreiheit

Auch wenn die Story durch Entscheidungen individuell beeinflusst werden kann, läuft die Handlung doch sehr linear ab und Erkundungstouren durch Detroit sind durch unsichtbare Wände stark eingeschränkt. Das Recht auf freie Entfaltung wird hier nur bedingt eingehalten.

Nichts für schwache Nerven

Punkten kann der Titel neben seiner grandiosen und emotionalen Story durch die atmosphärische Umgebung, die überwältigende Grafik sowie die hervorragende musikalische Untermalung. Das Zusammenspiel dieser Komponenten funktioniert perfekt und fesselt Spieler gefühlstechnisch von Beginn an.

Fazit

Detroit: Become Human ist ein überaus gelungener interaktiver Film. Storyliebhaber, die keinen gehobenen Wert auf spielerische Finesse legen, werden etwa 10 spannende Handlungsstunden verbringen und eventuell weitere Durchläufe mit anderen Entscheidungen starten. Ein paar Herausforderungen mehr hätten dem Titel allerdings nicht geschadet.

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