Julia Schroda

Julia Schroda

Die hübsche Julia hat es nicht leicht, sich den permanenten Flirtversuchen der Redaktionsmitglieder zu erwehren. Auch der Postbote ächzt jeden Morgen ob der Menge an Fanpost, die er täglich die Treppen hochschleppen muss. Aber für ein Lächeln der JRPG-Freundin macht er es immer gerne.

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Die Optik

Im Hinblick auf die Grafik ist Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals ein kleines Schmuckstück. Verglichen mit der PS4-Version müssen Switch-Spieler jedoch hier und da ein paar Einbußen in der Darstellung hinnehmen. So sind Texturen vor allem in der Ferne weniger definiert und Kanten weniger geglättet. Der Leistungsunterschied beider Konsolen ist hier zwar deutlich spürbar, allerdings nicht störend.

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2D-Modus

Retro-Liebhaber haben in der Switch-Version die Möglichkeit, das JRPG auch in 16-Bit-Optik zu genießen. Gewechselt wird zwischen beiden Ansichten wahlweise an Götterstatuen und in Kirchen. Ganz klassisch begegnen Gegner euch dann wieder per Random Encounter. Wer zwischen den Modi wechseln möchte, muss jedoch immer vom Beginn des jeweiligen Story-Kapitels starten.

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Musik in unseren Ohren

Der Klang des JRPGs wurde im Vergleich zur PS4-Version mächtig aufgehübscht und neu vertont. Zusätzlichen zum neuen orchestralen Soundtrack, der hier und da durchaus für kleine Gänsehaut-Momente sorgt, können sich Switch-Spieler auch über eine japanische Sprachausgabe freuen.

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Noch mehr zu tun

Der sowieso schon umfangreiche Titel erhält zusätzlich weitere Minigames, neue Party-Events und Inhalte zu den Charakteren, um diese noch ein Stück besser kennenzulernen. Eine neue Reihe von Nebenmissionen erlaubt es euch, alte Regionen aus Dragon Quest I bis X zu besuchen.

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Allerlei Kleinkram

Wem das noch nicht genug ist, den überzeugen vielleicht die kleinen Spielereien, die außerdem in der Switch-Version schlummern. So ist es jetzt möglich, das Tempo im Kampf individuell anzupassen, das Crafting-Menü jederzeit aufzurufen oder noch mehr herumstreunende Monster zu reiten. Einen hübschen Fotomodus gibt es als Kirsche auf dem Sahnehäubchen obendrauf.

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Musterschüler

Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals ist ein klassisches JRPG, wie es sich Fans des Genres nur wünschen können. In der Rolle eines Helden begebt ihr euch auf eine spannende Reise durch die Regionen von Erdria, um – wie sollte es anders sein – die Welt vor einer finsteren Bedrohung zu bewahren. Trotz des etwas langatmigen Starts erwartet euch hier eine spannende Story, die hier und da ein paar unerwartete Haken schlägt.

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Nicht ohne mein Team

Natürlich bestreitet ihr die beschwerliche Reise nicht alleine. Im Laufe des Spiels wird sich eure Gruppe nach und nach vergrößern. Neben des optisch ansprechenden Stils von Akira Toriyama (bekannt durch Dragonball und Chrono Trigger) ist jeder Charakter liebevoll designt und strahlt seine eigene, wenn auch stellenweise etwas klischeebehaftete, Persönlichkeit aus. Im Gegensatz zu den Team-Mitgliedern ist die Darstellung unseres leider schweigsamen Protagonisten jedoch ziemlich flach.

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Auf in den Kampf!

In alter JRPG-Manier fechtet ihr rundenbasierte Kämpfe gegen gut und teilweise witzig designte Feinde aus, was im Zeitalter von Echtzeitkämpfen eine gelungene Abwechslung darstellt. Zusätzlich ermöglicht diese Art des Kämpfens euch ein taktisches Vorgehen bei den besonders harten Gegnern, welche euch nach gewisser Zeit und ohne fleißiges Leveln hier und da begegnen können. Eure durch Siege hart verdienten Talentpunkte könnt ihr in die jeweiligen Fähigkeitenbäume investieren, um euer Team nach eigenem Gusto weiterentwickeln zu können.

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Etwas zu klassisch?

Als Teil einer Reihe überrascht es nicht, dass es die ein oder andere Dragon-Quest-typische Spielmechanik ins Spiel geschafft hat. So leider auch die umständliche Statue- und Kirch-Mechanik. Nur in den Gotteshäusern ist es euch möglich, manuell zu speichern, nach einem verlorenen Kampf neu zu starten oder eure verfluchten, vergifteten oder gefallenen Kameraden zu heilen. Hier hätten wir uns ein wenig mehr Fortschritt gewünscht.

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Fazit

Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals ist zwar ein sehr klassischer Vertreter seines Genres, das hohe Niveau der einzelnen, gut ausbalancierten Gameplay-Elemente macht es dennoch zu einem der besten JRPGs für die aktuelle Konsolengeneration. Sowohl Fans der Reihe als auch interessierte Neueinsteiger werden mit diesem Titel im Durchschnitt 80 Stunden lang ihre Freude haben.

9
Bewertung
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