Julia Schroda

Julia Schroda

Die hübsche Julia hat es nicht leicht, sich den permanenten Flirtversuchen der Redaktionsmitglieder zu erwehren. Auch der Postbote ächzt jeden Morgen ob der Menge an Fanpost, die er täglich die Treppen hochschleppen muss. Aber für ein Lächeln der JRPG-Freundin macht er es immer gerne.

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Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. ...

Im aktuellen Teil der XXL-Reihe schlüpft ihr in die Rolle von Asterix und Obelix, dem aus Comics bekannten Duo. Als ihr einem römischen Lager einen Besuch abstattet, um einen gestohlenen Brief zurückzuholen, erfahrt ihr von dem Verschwinden von Edda Heimdallir, der Hüterin des Kristall-Hinkelsteins. Um die Hohepriesterin zu retten, begebt ihr euch auf eine Reise nach dem besagten Gestein und seinen magiespendenden Fragmenten.

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Charakterstärke

Vor allem bei der Darstellung der Charaktere kann der Titel besonders punkten. Begleitet von einer deutschen Synchro versprühen alle spielbaren und nicht spielbaren Figuren ihren eigenen, bekannten Charme, nicht zuletzt durch den aus Comics und Film bekannten Humor. Fans der Reihe werden sich hier den ein oder anderen Schmunzler nicht verkneifen können. Leider bleiben vor allem im gallischen Dorf einige der bekannten Charaktere stumm. Hier stehen teilweise keine Dialoge zur Verfügung.

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Alte Hiebe rosten nicht

Im Lauf der Geschichte trefft ihr auf allerhand Römer, denen ihr nach alter Manier Ohrfeigen verteilen dürft. Neben den Standard-Schellen stehen euch dafür einige Spezialangriffe und in der Rolle von Obelix auch der besagte Kristall-Hinkelstein inklusive seiner magischen Fähigkeiten Feuer, Eis und Magnet zur Verfügung. Per Einkauf beim Händler Epidemais können besondere Angriffe im Tausch für ein paar Helme stetig verbessert werden.

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Immer geradeaus!

Während eurer Missionen begebt ihr euch in unterschiedliche Regionen, in denen euch neben allerhand Römern auch größtenteils leichtere Umgebungsrätsel erwarten. Diese sind eher linear gestaltet und “belohnen” euch am Ende mit dem Zugang zu einem der zahlreichen Römer-Lager. Ungenauigkeiten bei der Steuerung und eine feste Kameraeinstellung hemmen jedoch den Erkundungsdrang.

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Beim Teutates!

Besagte Römerlager dienen als “Bosskampf” am Ende eines Levels. Wer diese besonders schnell abschließt oder besonders viele Römer mit Ohrfeigen versorgt, erhält allerhand Bonuspunkte. Einen wirklichen Mehrwert bieten die jedoch nicht und davon abgesehen ähneln sich diese Abschnitte sehr stark. Auch technisch erwarten euch hier die ein oder anderen Schwierigkeiten. Vor allem bei hohem Gegneraufkommen kommt es aufgrund der Framerateeinbrüche immer wieder zu starken Rucklern.

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Zu zweit ist man weniger allein

Vor allem im lokalen Koop-Modus machen Asterix und Obelix eine gute Figur. Jeder Spieler übernimmt dann die Rolle eines Charakters, was das Lösen von Rätseln und das Aufmischen der Lager wesentlich erleichtert. Im Einzelspieler-Modus können zwar beide Charaktere abwechselnd per Knopfdruck gesteuert werden, der zweite Charakter ist jedoch vor allem in Kämpfen keine große Hilfe, da die KI hier eher etwas dümmlich aus der Wäsche schaut.

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Fazit

Asterix und Obelix XXL 3: Der Kristall-Hinkelstein kann vor allem Fans der Comics und Filme viel Freude bereiten. Repetitive Level und allerhand technische Fehler, wie beispielsweise die ungenaue Steuerung oder die vermehrten Framerateinbrüche, hemmen den Spielspaß leider sehr stark. Alles in allem bietet der Titel etwa 7 Stunden lang einfache Unterhaltungskost.

6
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Auf Spurensuche

In der Rolle von Katrielle Layton, der Tochter des berühmten Professors, ist es in der Neuauflage des ehemaligen 3DS- und Smartphone-Titels eure Aufgabe, eurer ersten eigenen Detektei einen Namen zu machen. Wie bereits in den Vorgängern gilt es auch hier, allerhand Rätsel und Fälle zu lösen. Vorab sei jedoch gesagt, dass dieser Teil storytechnisch der schwächste der Serie ist, was dem Rätselspaß jedoch keinen Abbruch tut.

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Der Tatort

Nach alter Manier untersucht ihr zur Lösung der Fälle Schauplätze mit eurer Lupe, wahlweise per Steuerkreuz, Sticks oder Nutzung des Touchscreens. Die verschiedenen Orte halten dabei allerhand sammelbare Gegenstände wie Hinweis- und Modemarken sowie besondere Items bereit oder starten neue Dialog-Sequenzen mit anderen Charakteren, die sich leider im Laufe des Spiels in ihren Mustern häufiger wiederholen.

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Geschärfte Sinne

Vor allem eure Augen und Ohren werden im aktuellen Abenteuer voll auf eure Kosten kommen. Die graphische Darstellung wurde im Vergleich zur 3DS-Version nochmals aufgehübscht. Besonders die aufwändigen Cutscenes sind wahre Hingucker. Lediglich die spieluhrähnliche Musik während der Rätsel wurde mit der Zeit etwas abwechslungslos.

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Das ist uns ein Rätsel

Die Vielfalt der im Laufe des Spiels zu lösenden Rätsel ist enorm. Das Repertoire reicht von klassischen Denkaufgaben über Puzzleaufgaben aller Art, Logikrätsel und vielen weiteren Knobeleien. Alle Aufgaben können über das Menü jederzeit erneut gelöst werden. Schade, dass die Qualität der Rätsel stark schwankt. So leicht wie manche Denkaufgaben sind, so unverständlich oder schlecht beschrieben sind andere. Durch Hinweise, welche mit gefundenen Münzen gekauft werden können, ist jedoch nichts unlösbar.

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Der Umzug auf die Switch

Der ursprünglich für Nintendo 3DS und Smartphone erschienene Titel macht auch auf Nintendos Hybridkonsole eine gute Figur. Die Steuerung im Handheld- sowie TV-Modus läuft einwandfrei, wobei wir die Nutzung des Touchscreens empfehlen. Einziges Problem ist hier die eingebaute Notizfunktion, die durch Nutzung der Finger hin und wieder fummelig ist. Die Switch-Version bietet zusätzlich 40 knifflige nRätsel, jegliche DLCs sowie 50 neue Outfits.

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Fazit

Die ersten großen Fälle der Detektivtochter haben uns grundsätzlich aufgrund der größtenteils gelungenen Rätsel und der optisch hübschen Präsentation eines malerischen Londons nett unterhalten. Eine mysteriöse Story und eine spannende Aufklärungsarbeit sollten jedoch nicht erwartet werden. Wer den Titel bereits aus 3DS-Zeiten kennt, wird vermutlich ein paar neue Inhalte vermissen.

8
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Ein heldenhafter Versager

Für alle, die nicht wissen, um was es in MediEvil eigentlich geht: ihr schlüpft in die Rolle von Sir Daniel Fortesque, einem Soldaten, der im Kampf gegen den Zauberer Zarok vor dem ersten Angriff bitter niedergestreckt wurde. Nachdem der Hexer nun wiedergekehrt ist und mit einem Zauber alle Toten zum Leben erweckt hat, bekommt auch ihr eine zweite Chance und könnt die Schmach ungeschehen machen.

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Der Weg zu Ruhm und Ehre

Um endlich den Platz in der Ruhmeshalle der eigentlichen Kriegshelden einnehmen zu können, müsst ihr euch durch allerhand Level schlagen. Diese bestehen meist aus kleineren Arealen und erinnern optisch an Tim Burtons Nightmare Before Christmas. Die zu Beginn noch recht einfachen Spielabschnitte werden mit der Zeit schlagartig ziemlich anspruchsvoll. Da nicht die Option besteht, den Schwierigkeitsgrad anzupassen, heißt es hier “Augen zu und durch”. Am Ende eines Levels erwartet euch in den meisten Fällen ein Bosskampf.

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Hier lachen wir uns tot

MedEvils Stärke liegt in der guten Vertonung, dem ulkigen Humor und der schönen Charaktergestaltung. Nicht selten mussten wir über die lustigen Sprüche der Gargoyle und bärtigen Feen oder die frechen Spitzen der anderen Charaktere im Hinblick auf Sir Dans Versagen schmunzeln. Auch die Gegner sind passend und liebevoll designet. Untermalt wird das Ganze von der wirklich guten Synchronisation und dem im Vergleich zu dem 90er-Jahre Gedudel mächtig aufgehübschten, orchestralen Soundtrack.

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Auf in den Kampf!

Trotz der Vielfalt an Nah- und Fernkampfwaffen hat uns die Kampfmechanik nicht überzeugt. Am schwersten fiel hier das fehlende Feedback bei erteilten und erlittenen Treffern ins Gewicht. Bis auf ein kurzes Aufblinken haben diese nämlich keine Auswirkungen auf Dan oder die Gegner. Nicht selten wunderten wir uns nach Kämpfen über unsere stark reduzierte Lebensenergie. Das ständige Leuchten und die dazukommende schlechte Kamerasteuerung, die des Häufigeren eigenwillig hin und her sprang, führten oft zu sehr unübersichtlichen und chaotischen Gefechten.

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Zu viel Nostalgie

Neben Problemen mit dem Kampfsystem erinnert noch eine Sache an die Schwächen der 90er-Jahre-Spiele – die Checkpoints. Diese existieren nämlich nicht. Fällt eure Energie auf 0, verliert ihr den gesamten Fortschritt eines Abschnitts und beginnt von vorn und das nicht etwa mit voller Gesundheit sondern mit dem dezimierten Lebensbalken aus dem Vorlevel. Nicht selten mussten wir aus diesem Grund mehrfach die Startlevel wiederholen, um Lebensflaschen zu sammeln, und haben gefrustet auf Erkundungstouren verzichtet.

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Fazit

Wer MediEvil auf der PS1 geliebt hat, wird auch heute Spaß am Remake haben. Der 21 Jahre alte Geist des Spiels hat seinen Humor beibehalten und ist bis auf die Optik immer noch der selbe, was jedoch aus unserer Sicht auch die größte Schwäche des Titels ist. Die damaligen Spielmechaniken sind leider in die Jahre gekommen und konnten uns nicht vollständig überzeugen. Wer MediEvil damals verpasst hat, wird mit viel Geduld und einer hohen Frustrationstoleranz zumindest mit ein paar Schmunzlern belohnt.

6.5
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