Daniel Jess

Daniel Jess

Wenn es Nacht wird ├╝ber den D├Ąchern, begibt sich Daniel auf die Suche nach Sensationen und Nachrichten aus der ganzen Welt. Als Geheimagent wei├č er bestens, sich Informationen zu beschaffen. Wenn er nicht aktiv im Dienst ist, trainiert er sein Adlerauge an den Artikeln der Kollegen, denen das gerne mal auf die Nerven geht. Solid Jess ist immer im Einsatz.

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Gute Geschichte

Die Story stammt aus der Feder von Eiichir┼Ź Oda, dem Sch├Âpfer von One Piece h├Âchstpers├Ânlich. Dementsprechend k├Ânnt ihr euch dar├╝ber freuen, ein Abenteuer zu erleben, welches voll den Ton der beliebten Serie trifft.

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Alle Mann an Bord

Nat├╝rlich ist nicht nur Ruffy mit von der Partie. Ihr werdet auf eurer Reise auf alle anderen Crewmitglieder der Strohhutbande treffen. Und jeder hat seine f├╝r ihn typischen Charaktereigenschaften und flotten Spr├╝che dabei.

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Interessante neue Gesichter

Extra f├╝r das Videospiel hat Oda zwei neue Charaktere erschaffen. Der b├Âse Gef├Ąngnisdirektor Isaac kontrolliert die Marine und die…ach was…Gef├Ąngnisse der Insel und m├Âchte Ruffy hinter Schloss und Riegel bringen. Die smarte Jeanne f├╝hrt die Rebellion gegen die Marine an und hofft, Isaac mit Ruffys Hilfe von der Insel zu kriegen.

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Sch├Âne Welt

Bandai Namco hat mit der Gef├Ąngnisinsel eine grafisch attraktive und dem Zeichenstil der Serie ad├Ąquate Open World geschaffen. Mehrere St├Ądte und das gr├╝ne Umland laden zum Erkunden ein, zumal sich ├╝berall Schatzkisten und Gegenst├Ąnde finden lassen, mit denen ihr besondere Items herstellen k├Ânnt.

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Ausgewogenes Levelsystem

Durch Voranschreiten in der Handlung und erfolgreiche K├Ąmpfe erhaltet ihr Fertigkeitspunkte, die ihr in neue F├Ąhigkeiten investieren k├Ânnt. So erhaltet ihr beispielsweise mehr Schlagkraft f├╝r faustintensive Auseinandersetzungen oder die Gum Gum Rakete, mit der ihr euch schnell durch die L├╝fte fliegen lassen k├Ânnt.

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├ľde und langweilige Welt

So grafisch sch├Ân die Gef├Ąngnisinsel auch ist, es gibt erschreckend wenig zu erleben. Stahlstadt, im Intro noch eine belebte Metropole, entpuppt sich im Spiel als beinahe menschenleere H├Ąuseransammlung. Gleichzeitig gibt es auf dem Land nichts Besonderes zu entdecken, sodass ihr schnurstracks zum n├Ąchsten Missionspunkt laufen wollt.

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Eint├Ânige K├Ąmpfe

Manchmal trefft ihr dann doch auf ein paar b├Âse Piraten oder Marinesoldaten, welche umgehend mit euch k├Ąmpfen wollen. Ihr k├Ânnt zwischen 2 Kampfstilen wechseln, das ├Ąndert aber nichts daran, dass ihr nur auf die Schlagtaste dr├╝ckt, bis euer Gegen├╝ber nicht mehr steht. Abwechslung gibt es nur durch eure Spezialattacken, f├╝r die ihr aber erst eine bestimmte Menge an Kontrahenten verdroschen haben m├╝sst.

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Restliche Crew als Statisten

Vieles im Spiel wirkt wie Fan-Service, um Liebhaber der Serie den typischen “Au ja, der ist auch da”-Moment zu schenken. Ehemalige B├Âsewichte aus den Geschichten tauchen sinnbefreit als Bossk├Ąmpfe auf und eure Crew ist zwar da, aber gnadenlos zum Rumstehen verdammt. Wieviel sch├Âner w├Ąre es gewesen, wenn sie beispielsweise in manchen Missionen unterst├╝tzend dabei w├Ąren…

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Ha Ho He Arigat┼Ź

Der Gro├čteil der Handlung wird nicht in vertonten Szenen erz├Ąhlt, sondern in Gespr├Ąchen zum Mitlesen. Sprachausgabe gibt es aber irgendwie trotzdem, weil die Figuren sehr nervig vor jedem Satz einen undefinierbaren Laut von sich geben oder ein japanisches Wort sagen, gepaart mit den immer wieder kommenden Grimassen. Das war auf der PlayStation 2 schon altbacken.

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Fragw├╝rdige Designentscheidungen

Ruffy kann seine Gummiarme meterweit ausfahren und so H├Ąusersimse erreichen. Er ist aber nicht f├Ąhig, auf eine 2 Meter hohe Steinwand zu springen. Kn├Âpfe m├╝ssen 7 Sekunden lang gedr├╝ckt werden, um Kisten zu ├Âffnen. Ich kann in der Open World alles erkunden, aber den gro├čen Mission-Log mitten im Bild kann ich nicht abschalten. Viele Sachen wirken einfach nicht ganz durchdacht.

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Passende Musik zu unpassenden Momenten

Es gibt zwar Kompositionen zu den jeweiligen Situationen und Schaupl├Ątzen, man muss sie aber zuerst in eine Playlist packen, welche dann im Hintergrund l├Ąuft. In der Theorie ganz pfiffig, f├╝hrte es in der Praxis aber dazu, dass wir mitten im dramatischen Bosskampf pl├Âtzlich romantischen Soft Rock aufs Ohr bekamen. Wer hat vor einer Actionsequenz noch die Ruhe, im Men├╝ das passende Lied zu w├Ąhlen?

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Nebenquests zu vernachl├Ąssigen

Open World Spiele zeichnen sich h├Ąufig durch die schiere F├╝lle an Nebenquests aus, die euch gerne mal den Haupthandlungsstrang vergessen lassen. Hier bestehen diese allerdings nur aus simplen Sammelaufgaben, f├╝r die es auch nur bedingt brauchbare Belohnungen gibt. Nat├╝rlich kann man das auch positiv sehen, es gibt kaum etwas, das euch von der Geschichte ablenkt.

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Crafting nicht zu verkraften

Mit gesammelten Materialien und Gegenst├Ąnden k├Ânnen Ruffys Crewmitglieder neue Ausr├╝stung f├╝r ihn herstellen oder die Thousand Sunny, das Schiff der Strohhut-Bande, reparieren. Leider ein ziemlich unn├Âtiges Feature, da ihr recht schnell zu Beginn bereits storym├Ą├čig ein starkes Kraftarmband erhaltet und es in der Folge kaum einen Anreiz gibt, dieses jemals wieder abzulegen.

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Schleichen v├Âllig unn├Âtig

Ihr k├Ânnt in einem Holzfass versteckt an Isaacs Schergen vorbei schleichen. Hier kommt es zu merkw├╝rdigem KI-Verhalten, manche Wachen bemerken euch schon aus der Distanz, andere sehen euch erst, wenn ihr ihnen mit der Faust die Nase b├╝gelt. Es gibt au├čerdem keine besonderen Konsequenzen, solltet ihr entdeckt werden, sodass ihr euch diesen Weg eigentlich sparen k├Ânnt.

5.5
Bewertung

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