Arne Weber

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Was ist Blacksad: Under the Skin?

Blacksad: Under the Skin ist die Videospiel-Adaption der spanischen Comic-Reihe Blacksad. In Zusammenarbeit mit den Autoren haben die Entwickler einen neuen Fall erschaffen. Als tierischer Privat-Detektiv John Blacksad untersucht ihr im New York der 1950er Jahre das plötzliche Verschwinden eines Boxers und den vermeintlichen Selbstmord eines Gym-Inhabers. Dabei kombiniert ihr Hinweise und kommt einem ausufernden Skandal auf die Schliche.

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Daraus besteht die Detektivarbeit

Ähnlich wie bei einem Spiel aus dem Hause Telltale könnt ihr in Blacksad mit einer Menge Charaktere und Gegenständen interagieren. Dabei sammelt ihr verschiedene Hinweise, die ihr kombinieren könnt, um den Fall voranzutreiben. Detektiv Blacksad kann in manchen Situationen außerdem seine Katzen-Sinne einsetzen, um neue Details zu offenbaren. Die abwechslungsreichen Schauplätze lassen euch größtenteils frei herum schnuppern.

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Noch eine Entscheidung gefällig?

Blacksad besteht zu einem großen Teil aus Dialogen. Damit diese nicht in langweiliges “Weiter”-Klicken ausarten, gibt es regelmäßig Entscheidungen zu treffen. Diese wirken sich meist auch direkt auf das Spielgeschehen aus, manchmal jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt. Um euch unter Druck zu setzen, tickt bei diesen Entscheidungen die Uhr herunter. Das motiviert außerdem dazu, das Spiel nochmals mit anderen Entscheidungen durchzuspielen.

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Das macht Blacksad besonders

Das große Alleinstellungsmerkmal von Blacksad ist sicherlich die Optik. Alle Charaktere sind anthropomorphe Tiergestalten, die mit herausragender deutscher und englischer Vertonung daherkommen. Jeder Charakter hat dabei eine durchaus interessante Hintergrundgeschichte und jeweils eigene Motive. Hinter der flauschigen Optik verstecken sich jedoch unter anderem knallharte, erwachsene Themen, die dem Spiel einen ernsten Anstrich verleihen.

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Ein rundes Gesamtpaket

Blacksad: Under the Skin ist ideales Futter für Hobby-Spürnasen. Die Optik, obwohl technisch schon etwas angestaubt, ist atmosphärisch und wird von einem tollen Soundtrack begleitet. Die deutschen und englischen Stimmen verleihen den Charakteren einen besonderen Charme. Die deutsche Fassung tut sich mit der Darstellung des “ß” noch schwer, andere Fehler sind jedoch nicht aufgefallen. Mit etwa zehn Stunden Spielzeit kann die Handlung mit falschen Fährten, unerwarteten Wendungen und erwachsenen Themen durchweg überzeugen.

Was steckt drin?
9
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Was ist Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville?

Der neueste Eintrag in der Plants vs. Zombies-Reihe hört auf den Namen Neighborville. Aufgebaut wie ein Freizeitpark gibt es allerhand verschiedene Aktivitäten und Modi, mit denen ihr euch eure Zeit vertreiben könnt. In der Third-Person-Perspektive übernehmt ihr die Kontrolle über Pflanzen oder Zombies und lasst es ordentlich in Neighborville krachen.

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Was gibt es zu tun?

Abwechslung wird in Neighborville groß geschrieben. In einer begehbaren Lobby-Umgebung könnt ihr euren Charakter, von denen es jeweils zehn pro Fraktion gibt, anpassen. Außerdem sind von dort die verschiedenen Spielmodi zu erreichen. Beim Spielen könnt ihr Münzen sammeln, mit denen ihr euch neue kosmetische Gegenstände kaufen könnt. Abgesehen von der Optik könnt ihr jeden Charakter einzeln hochleveln und mit unterschiedlichen passiven Boni ausstatten.

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Welche Modi gibt es?

Neighborville bietet neben den actiongeladenen Mehrspieler-Gefechten auch Futter für Einzelgänger. Jede Fraktion bietet zwei PvE-Gebiete mit schrägen Quests und einer atmosphärischen Welt, die zum Erkunden einlädt. Die Quests fallen dabei jedoch oftmals eher kurz aus. Im Mehrspieler-Segment gibt es einen klassischen, kooperativen Tower-Defense Modus, sowie mehrere, aus anderen Shootern erprobte Modi. Einer von ihnen verlangt von euch das Verteidigen oder Aufhalten einer Fracht und erinnert stark an Overwatch.

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Schräg kennt keine Grenzen

Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville ist stilsicher wie kaum ein anderes Spiel dieses Jahr. Die Optik und der Soundtrack vermitteln eine wundervoll abgedrehte Atmosphäre. Dazu kommen abgefahrene Charaktere und Quests, die gut demonstrieren, wie ernst sich das Spiel nimmt: gar nicht. Geballert wird dabei mit Erbsen, Schockladungen oder geschlitzt mit dem Katana vom Ninja-Pilz.

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An wen richtet sich das Spiel?

Würde man diese Frage an die Entwickler stellen, würden sie enthusiastisch mit “An jeden!” antworten. Tatsächlich versucht das Spiel mit seinen vielen Modi alle Bedürfnisse abzudecken. Tatsächlich ist das Spiel jedoch eher für Gelegenheitsspieler geeignet, die weniger Zeit haben und nach Feierabend die ein oder andere Mehrspieler-Partie absolvieren wollen. Kompetitive Spieler werden hier schnell gelangweilt sein, was vor allem am oberflächlichen Gameplay liegt.

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Kann Plants vs. Zombies: Battle for Neighborville überzeugen?

Plants vs. Zombies ist ein eher durchschnittlicher Mehrspieler-Shooter mit stilsicherer Atmosphäre. Die Aufmachung in einem Freizeit-Park Design könnte Neulinge zwar erstmal überfordern, funktioniert jedoch gut. Die abwechslungsreichen Spielmodi und Anpassungsmöglichkeiten für Charaktere laden zum längeren Spielen ein. Das Gameplay bleibt dabei eher überschaubar. Technisch ist das Spiel in einem ausgesprochen guten Zustand, auf Fehler sind wir nicht gestoßen.

7.5
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Was ist Ghost Recon Breakpoint?

Mit dem neuesten Ableger der Ghost Recon-Serie versucht Ubisoft das Inhaltspaket so umfangreich wie möglich zu gestalten. Als Anführer einer Spezialeinheit begebt ihr euch auf die Insel Auroa, um merkwürdige Vorkommnisse zu untersuchen. Dabei infiltriert ihr Basen, schließt Missionen ab und… lootet? Richtig, Ghost Recon Breakpoint schlägt mit seinem Lootsystem und einem Gearscore-System in eine ähnliche Schiene wie The Division. Kann das gut gehen?

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Wie spielt es sich?

Ghost Recon Breakpoint ist ein Third-Person-Shooter, zum Zielen könnt ihr wahlweise in die Ego-Perspektive wechseln. Basen mit der Drohne auszuspähen, Gegner zu markieren und schließlich auszuschalten macht eine Menge Spaß. Bis die grenzenlose Dummheit der KI-Gegner einen dazu motiviert, einfach hereinzurennen und alles über den Haufen zu schießen. Selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad sind die meisten Missionen mit dieser Taktik lächerlich einfach.

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Eine weitere Mission benötigt deine Aufmerksamkeit

Du möchtest einen Schalldämpfer für deine Pistole? Wie wäre es mit einer weiteren Mission? Ghost Recon Breakpoint verkommt oftmals zu einer Sammlung von Freischaltmissionen. In der offenen Welt findet ihr öfter Informationen darüber, dass ihr an anderen Orten etwas finden könnt. Fraktionsmissionen, Hauptmissionen, Nebenmissionen, Level-Ups für euren Soldat, Level-Ups für eure Klasse, Level-Ups für den Battle Pass, es gibt immer eine neue Beschäftigung.

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Welche Anpassungsmöglichkeiten gibt es?

Breakpoint gibt euch eine Menge Werkzeuge an die Hand, um euren Soldat und eure Spielweise nach euren Vorlieben zu gestalten. Dazu gehört nicht nur das Aussehen, sondern auch euer Arsenal, eure Fahrzeuge und passive, sowie aktive Fähigkeiten eurer Klasse, von denen es insgesamt vier gibt. Was nach guten Ansätzen klingt, kann in der Praxis vernachlässigt werden. Das Werkzeug, mit dem ihr Zäune aufmachen könnt? Funktioniert entweder nicht richtig, oder ist nicht nötig.

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Die Sache mit der Immersion

Kaum eine offene Welt verprüht so viel Freiheits-Gefühl wie Auroa. Sie sieht so schön aus, dass es Spaß macht, mit Fahrzeugen einfach nur durch die Gegend zu fahren. Aber immer wieder werden wir von Ungereimtheiten herausgerissen. Eine Baseballkappe kann schonmal mehr Verteidigung bieten, als ein richtiger Helm. NPCs geben unpassene Kommentare, zeigen sich bei Regen völlig unbeeindruckt und wieso werden wir in einem feindlichen Fahrzeug sofort als Gegner erkannt? Wir sind doch einer von euch!

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Kollaboriert Ubisoft mit Bethesda?

Der Zustand, in dem Ghost Recon Breakpoint zu Release ist, erinnert an ein Bethesda-Spiel. Eine schwache Haupthandlung, eine schöne offene Welt und jede Menge Bugs. Hier ein Überblick der Probleme, denen wir im Test begegnet sind: Performance-Probleme, Sekundenlange Standbilder, Fliegende Gegenstände, Loot, der im Boden verschwindet, NPCs, die in Wände rennen, KI-Gegner, die nicht durch Glaswände sehen können, Feststecken in der Vegetation, das Interface lässt sich nach ausblenden nicht mehr einblenden, oder andersherum, Clipping-Fehler und viele mehr.

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Macht es trotzdem Spaß?

Ghost Recon Breakpoint ist ein bisschen wie Fastfood. Es macht eine Zeit lang Spaß, aber irgendwann muss sich jeder eingestehen, dass es nicht gesund ist. Im Kern steckt eine spaßige Spiel-Erfahrung, die leider durch Bugs und eine Menge kleinere Design-Fehler getrübt wird. Das Gearscore-System wird davon untergraben, dass jeder Kopftreffer ein toter Gegner ist und will nicht so recht zu einem Ghost Recon-Spiel passen. Zu jedem Aspekt, den es in Ghost Recon Breakpoint gibt, gibt es ein anderes Spiel, was es besser macht.

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